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Vorgestellt: „Tipsi“ präsentiert die Berufsbilder der Vögel

Tips Logo Julia Karner, 01.05.2021 , 4300 St. Valentin

REGION. "Tipsi" präsentiert zum Tag der Arbeit am 1. Mai die Berufsbilder der Vögel. Freizeit gibt's in der Vogelwelt nicht. Die Balz, das Brutgeschäft, der Flug in den Süden und retour beziehungsweise die Überwinterung und der tägliche Kampf ums Überleben, das sind alles Höchstleistungen. Wer wie "Tipsi" die Vogelwelt beobachtet, entdeckt einige menschliche Berufsbilder.

Der Eisvogel ist ein perfekter Fischer, alle samenfressenden Vögel sind Landwirte (ein paar Samen für den Eigenbedarf, ein paar Samen werden auf den Boden verstreut, damit neue Gräser und Kräuter hoch kommen), viele Vögel sind geniale Ariensänger, einige sogar Stimmenimitatoren, fast alle Vögel sind während der Brut Tag und Nacht aufopferungsvolle Eltern, einige Vogelarten flechten als Weber richtig kunstvolle Nester und als sympathische Insektenvertilger sorgen Vögel für ein Gleichgewicht in der Natur, in der Kulturlandschaft und im Garten, ohne das alles Leben samt Nützlingen und Bestäubern abgetötet wird, ohne, dass die Gesundheit von uns Menschen in Frage gestellt wird. Die Überlebenskünstler trotzen allem Wirren seit Jahrtausenden, Wetter, Jahreszeiten, Hungersnöten, Krankheiten, Feinden - nur vor der Zerstörung ihrer Lebensräume durch den Menschen sind sie nicht gefeit, anthropogener Egoismus lässt Arten still und leise verstummen und verschwinden.


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Der Buntspecht ist ein Architekt. Vögel, Säugetiere und Insekten profitieren von seinen geräumigen Baumappartements als Nachmieter. Er ist auch Schmied, spannt z.B. Fichtenzapfen in eine Spalte eines abgebrochenen Astes ein, damit er einfacher an die Fichtensamen heran kommt - dass er ein begnadeter Trommler ist, weiß jeder.
Der Kleiber ist ein Maurer. Der Eingang zur alten Spechthöhle ist ihm zu groß, aber als begabter Maurer fällt es ihm leicht, den Eingang mit Lehm auf seine Größe zu zimmern.
Der Eichelhäher ist der Förster. Er verteilt die Eicheln im ganzen Wald und nicht so eintönig in Reih und Glied wie wir Menschen. Viele davon werden einmal stattliche Eichen. Er ist mit seiner Wachsamkeit und seinen Warnrufen auch der Wachdienst des Waldes.
Die Amsel (und auch die Rotdrossel) fressen im Winter gerne die tiefgekühlten Beeren der Sträucher. Was vorne rein kommt, muss hinten wieder raus. So sorgen die Drosselarten als ökologische Landschaftsgärtner für frische Sträucher und Beeren für kommende Generationen.
Der Wiedehopf (und auch der Grünspecht) belüften als Gartenhilfskräfte auf ihrer Suche nach Engerlingen bzw. Ameisen mit ihren spitzen, langen Schnäbeln die Wiesen.
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