Großangelegte Waldbrandübung am Kasberg
Am Samstag fand im Bezirk Kirchdorf eine der größten Waldbrandübungen in der Geschichte Österreichs statt. Über 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bergrettung, Bundesheer, Polizei und ÖAMTC trainierten gemeinsam die Bekämpfung eines Großbrandes im alpinen Gelände.
Ein echtes Highlight war der Einsatz aus der Luft: Vier internationale Löschflugzeuge von Aquarius Aerial Firefighting saugten im Tiefflug Wasser aus dem Traunsee und flogen spektakuläre Löschangriffe am Kasberg. Unterstützt wurden sie von Aufklärungsfliegern der Firma Diamond Aircraft sowie Hubschraubern des ÖAMTC und des Bundesheeres.
Gewitterfront sorgte für vorzeitiges Ende
Gegen 11 Uhr wurde das Szenario verschärft und weitere Kräfte aus Gmunden angefordert. Doch dann schlug das Wetter um: Eine aufziehende Sturm- und Gewitterfront zwang die Übungsleitung um 11.30 Uhr aus Sicherheitsgründen zum Abbruch. Der koordinierte Rückzug aller Kräfte aus dem alpinen Gelände funktionierte dennoch tadellos.
Bezirksfeuerwehrkommandant Helmut Berc zog trotz des Abbruchs ein positives Fazit: "Die extrem kurzen Wege zwischen Einsatzkräften und Behörden haben maßgeblich zum Erfolg beigetragen. Wir sind für den Ernstfall gerüstet."

