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Spaziergang an St. Pöltens unbekannte Orte

Tips Logo Thomas Lettner, 26.06.2017 , 3100 St. Pölten

ST. PÖLTEN. Vergangenen Samstag fand der geführte Spaziergang "St. Pölten im GEHspräch" statt. Die von Landschaftsarchitekt Dominik Scheuch geleitete Wanderung führte vom Hauptbahnhof durch die St. Pöltner Innenstadt, über das ehemalige Glasscherbenviertel vorbei an der Fachhochschule durch das Glanzstoff-Areal und endete bei der Seedose am Viehofnersee bei einem gemeinsamen Picknick. Ziel des vier Kilometer langen Spaziergang war es, weitgehend unbeachtete Orte der Landeshauptstadt aufzusuchen und kennenzulernen.


28 Bilder

Die GEHspräche starteten am Vorplatz des Hauptbahnhofs St. Pölten. Fotos: Thomas Lettner
Die Berichte von Leiter Dominik Scheuch waren sehr humorvoll. Immer mit dabei war ein Stück Kreide, mit der er seine geistigen Ergüssen an Wänden und Straßen festhielt.
Dieses Haus in der Klostergasse 2 gehörte einst zum Grand Hotel Pittner, dem Hotel zum rothen Krebs. Es verfügte über 136 Zimmer und Salons, eine Zentralheizung und eine Automobilgarage. 1984 wurde das Hotel zugesperrt.
Am Sparkassenplatz
Was dieser Gegenstand im Durchgang Sparkassenplatz-Domplatz genau ist, konnte Dominik Scheuch nicht beantworten...
...aber er hatte eine Theorie.
Im Hof der Diözese St. Pölten
In der Domallee
Die Hofstatt, ein Kriegerdenkmal aus dem Ersten Weltkrieg, das von Wilhelm Frass erstellt wurde.
Am Neugebäudeplatz
Bei einem Stadtspaziergang entdeckt man kuriose Dinge: Werbeplakat für das Barockfestival aus dem Jahr 2016.
Im ehemaligen Löwahaus, das bis in die 80er-Jahre ein großes Kaufhaus beherbergte.
Dominik Scheuch am "Speakers' Corner", wo der Verein Freiluft und Kultur (fuK) gegründet wurde.
Die Wohnbauten am Neugebäudeplatz
Im Löwahaus findet noch bis 30. Juni eine Ausstellung der New Design University statt.
Eine stark bevölkerte Verkehrsinsel.
Beim Freiraum, in dem Konzerte, Vorträge und verschiedene Veranstaltungen stattfinden.
Vorbei am bfi und dem 2016 eröffneten ArbeitnehmerInnenzentrum
Die alte Straßenbahn-Remise an der Ecke Herzogenburgerstraße/Daniel Gran-Straße
Durch das ehemalige Glasscherbenviertel ging es...
...nach einem kurzen Zwischenstopp zur Stärkung...
weiter zur Fachhochschule. Der Campus wurde 2007 eröffnet und wird 2018 erweitert.
Bei der greißlerei am Mühlweg, einem kleinen regionalen Nahversorger.
Um auf das Areal der ehemaligen Glanzstoff zu kommen, musste einige Hindernisse überwunden werden.
Geschafft! Das Glanzstoff-Areal ist zehn Hektar groß.
Die Glanzstoff war einer der größten Viskosefaser-Hersteller weltweit und hatte 380 Mitarbeiter. Nach der Liquidierung im Jahr 2008 schrumpfte die Anzahl der Mitarbeiter auf zwölf.
Der gemütliche Ausklang bei der Seedose am Viehofnersee, wo die GEHspräche endeten.
Der Verein Stattgarten lud bei seiner Veranstaltung "Garten ahoi!" zum Erdbeerpflanzen ein, wobei Patenschaften auf die Pflänzchen übernommen werden konnten.