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AIGEN-SCHLÄGL. Acht Jahre lang war Maximilian Jauker in der Gemeindepolitik aktiv – nun legt er sein Amt aus persönlichen Gründen zurück.

Ein wichtiger Meilenstein in Maximilian Jaukers (2. v. l.) Karriere war die Fusion der Gemeinden Aigen und Schlägl. Im September 2014 wurde darüber abgestimmt. (c) Gahleitner

„Ich will mich mehr um das Unternehmen kümmern und habe seit der Gemeinde-Fusion mit dem Gedanken gespielt aufzuhören“, sagt VP-Politiker Maximilian Jauker, der seine Karriere als Gemeindevorstand und ehemaliger Vizebürgermeister von Schlägl beendet. Als Grund für seine Entscheidung nennt er die vielen beruflichen Herausforderungen: So soll der Kaufmann bei der Handelskette Spar künftig eine größere Rolle spielen. Außerdem nennt Jauker auch kommunalpolitische Entscheidungen, die er aufgrund seiner unternehmerischen Tätigkeit nicht verstand und nachvollziehen konnte: „Ich wollte die Gemeinde wie ein Unternehmen führen, vieles funktioniert aber nicht so.“

Nachfolger wird präsentiert

Bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 26. Jänner, wird sein Amt nachbesetzt. Wer es übernimmt, bleibt noch offen. Ein wichtiger Meilenstein von Jaukers Polit-Laufbahn war die Zusammenlegung der Gemeinden Aigen und Schlägl, die er auch als Obmann des Vereins „Freunde von Aigen Schlägl“ vorangetrieben hat. Obmann dieser Vereinigung bleibt Jauker weiterhin. „Er war ein Motor für die Fusion“, sagt Herbert Kern, Vizebürgermeister und Obmann der VP Aigen-Schlägl, der von der Entscheidung Jaukers schon länger wusste.


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