Lokführer starb bei Kollision mit Sattelschlepper
ALLENTSTEIG. Nur kurz nach dem tödlichen Unfall in Groß Gerungs (Passant verunglückte tödlich), ereignete sich in der Gemeinde Allentsteig ein weiterer tödlicher Zwischenfall, wo ein Lokführer nach der Kollision mit einem Sattelschlepper ums Leben kam.

Am 25.09.2015, gegen 14.30 Uhr war ein deutscher Lkw-Lenker mit einem Sattelaufleger, welcher mit einer 18 Tonnen schweren Holzerntemaschine beladen war, auf der Fahrt vom vom Allwangspitz kommend in Richtung Allentsteig unterwegs, als er auf einem unbeschrankten Bahnübergang auf der L75 nahe der Haltestelle Thaua - vermutlich weil er zu schnell unterwegs war - mit seinem Schwerfahrzeug aufsaß. Der Lkw-Lenker stieg aus, um nachzusehen, wie er den Sattelzug wieder in Bewegung bringen könnte. In diesem Moment kam aus Richtung Göpfritz ein Zug der Franz-Josefs-Bahn, der nach Schwarzenau unterwegs war. Der Zugführer hatte keine Chance mehr, rechtzeitig abzubremsen und der Zug kollidierte ungebremst mit dem Sattelzug. Dabei wurde die rund 84 Tonnen schwere Lok derart beschädigt, dass der Lokführer - nach Angaben der Landespolizeidirektion ein 49-Jähriger aus dem Bezirk Gmünd - nur noch tot aus dem Führerhaus geborgen werden konnte. Durch die starke Wucht des Aufpralls wurde der Harvester vom Sattelzug geschleudert und prallte nochmals gegen die Lok. Die etwa 50 Fahrgäste blieben unversehrt, sie wurden mit einem Bus weitertransportiert. Der Lkw-Lenker erlitt leichte Verletzungen.


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