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ALLENTSTEIG. Eine Königspython in freier Wildbahn, gesichtet am Truppenübungsplatz in Allensteig, sorgte für Aufregung. Nun nahm der Truppenübungsplatz Allentsteig (TÜPl A) zum Artikel in der Kronenzeitung „Königsphyton löst Großalarm auf Truppenübungsplatz aus“ vom 15. Juni wie folgt Stellung.

Symbolfoto einer Python. Foto: Vowe
Symbolfoto einer Python. Foto: Vowe

Nach persönlicher Kontaktaufnahme mit dem Vater des Kraftfahrers des in der Kronenzeitung abgebildeten Holzabfuhr-LKW gab dieser an, dass der oben angeführte Artikel keinen Bezug in irgendeiner Art und Weise zum TÜPl A hat.

„Prachtexemplar einer heimischen Natternart“

Das Holz wurde im Raum Horn geladen und am Rande der Ortschaft Weinpolz (Ortschaft zwischen Göpfritz an der Wild und Waidhofen an der Thaya) wieder abgeladen. Erst beim Abladen entdeckte der Fahrer, der zuerst an ein Seil zwischen den Holzstämmen dachte, die Schlange. Nach Angaben des Fahrers handelt es sich bei dem Reptil auch um keine exotische Würgeschlange, sondern einfach um ein „Prachtexemplar“ einer heimischen Natternart. Nach Recherche durch die Polizei dürfte es sich um eine Äskulapnatter handeln.

Die Schlange schlängelte sich daher auch nicht über den TÜPl A davon, sondern viel mehr kann sie durch ihre Fortbewegungsart den TÜPl A gar nicht erreichen.

Auch die Aussage eines Forstarbeiters, der nicht dem Personalstand des TÜPl A angehörte, „nach der tierischen Überprüfung am Mittwoch 14. Juni“ kann nicht stimmen, da sich der Vorfall Anfang Mai ereignete und die abgedruckten Bilder (zeigen den Kran, von dem die Schlange hängt) bereits seit Mitte Mai über Whatsapp kursieren, heißt es abschließend in der Stellungnahme.


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