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KLEINREGION YBBSTAL. Die zehn Gemeinden der Kleinregion Ybbstal-Eisenstraße starten mit dem Kleinregionsprojekt „Interkommunaler Kooperationsplan“ und hielten dazu das erste Regionssymposium mit der Bevölkerung ab.

Foto: NÖ.Regional.GmbH
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Kleinregion Ybbstal. Die zehn Gemeinden der Kleinregion Ybbstal-Eisenstraße starten mit dem Kleinregionsprojekt „Interkommunaler Kooperationsplan“ und hielten dazu das erste Regionssymposium mit der Bevölkerung ab. Ziel des Kooperationsplanes ist die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit weiter auszubauen zu stärken.

Kleinregionssprecher Werner Krammer konnte dazu über vierzig Personen aus den Kleinregionsgemeinden begrüßen. Zu fünf thematischen Schwerpunkten wurden bestehenden Kooperationsprojekte besprochen – „Verkehrsraum und Mobilität“, „Freizeit- und Naherholung“, „Landwirtschaft und Naturraum“, „Siedlungsraum Wohnen und Raumentwicklung“ sowie „Wirtschaft“.

Auch die Stärken, Herausforderungen und Potentiale der zehn Gemeinden wurden diskutiert. Darauf aufbauend wurden mögliche Kooperationsmaßnahmen für die Entwicklung der Kleinregion erarbeitet. Der produktive Abend lieferte so eine Fülle an Ergebnissen.

Die Kleinregionen verfügt beispielsweise über gute Angebote im Bereich Freizeit und Naherholung. Die Gemeindebürger sollen künftig verstärkt zum gegenseitigen Besuch der Freizeiteinrichtungen motiviert werden. Aufholbedarf sieht man im Bereich von Nächtigungsangeboten und Versorgungseinrichtungen speziell für Besucher des Ybbstalradwegs. Großes Kooperationspotential wird im Bereich Leerstands- und Wohnraummanagement erkannt und eine gemeindeübergreifende Plattformlösung wurde angedacht. Auch Betriebsgebiete und der geplante Zukunftscampus sollen durch aktive Zusammenarbeit weiter forciert werden. Im Bereich Landwirtschaft und Naturraum gibt es Kooperationsmöglichkeiten bei der Vernetzung von Nutzern, beim Bildungsauftrag über Naturraum und bei der Bewusstseinsbildung für Flächenpflege. Ebenso sollen Maßnahmen des bedarfsorientierten Mobilitätskonzeptes von den beteiligten Gemeinden gemeinsam in Angriff genommen werden.

Im nächsten Schritt werden die erarbeiteten Kooperationspotentiale vertieft. Dies erfolgt im Rahmen des zweiten Regionssymposiums im Herbst 2018. Das Regionssymposium wurde von Josef Lueger und seiner Mitarbeiterin Katharina Zwettler, Eisenstraßen-Leadermanger Stefan Hackl sowie den Mitarbeitern der NÖ.Regional.GmbH moderiert.


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