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ALTLENGBACH. Vor knapp zwei Jahren begann die Gemeinde Altlengbach, Deutschkurse für geflüchtete Menschen zu organisieren. Nun dankte VP-Vizebürgermeister Daniel Kosak den freiwilligen Lehrern.

(v. l.) Vizebürgermeister Daniel Kosak dankte Hermine Hamersky, Helmut und Brigitte Pichlmaier sowie Vea Österreicher für ihr Engagement. Foto: Gemeinde

„Wir haben für die Deutschkurse das Bürgerbüro des Gemeindeamtes zur Verfügung gestellt, auch um ein Zeichen zu setzen, wie wichtig es für uns als Gemeinde ist, dass die Flüchtlinge Deutsch lernen“, so Kosak. Zu Beginn der Deutschkurse hätten viele Menschen geholfen, geblieben sei ein Kernteam, das aus Hermine Hamersky, Vea Österreicher sowie Brigitte und Helmut Pichlmaier besteht.

„Flüchtlinge sprechen inzwischen gut Deutsch“

„Das sind die wahren stillen Helden“, unterstreicht Kosak. „Sie haben über fast zwei Jahre hinweg jede Woche an zwei Tagen ihre Zeit und ihr Wissen zur Verfügung gestellt. Ihnen ist es zu verdanken, dass die meisten der rund 35 Flüchtlinge in Altlengbach inzwischen gut Deutsch sprechen.“ Bei den Kindern sei das leichter. „Sie besuchen Schulen und Kindergärten und lernen in unglaublicher Geschwindigkeit. Für die Erwachsenen ist das viel schwieriger. Besonders wichtig ist auch, dass viele Frauen diese Möglichkeit angenommen haben“, so Kosak. Jetzt sei vorerst einmal Schluss mit den Kursen. „Zum einen haben die meisten Flüchtlinge bei uns im Ort ein Level erreicht, auf dem sie sich gut unterhalten können. Zum anderen gibt es nun auch von offizieller Seite viel mehr Kurse, etwa in Neulengbach“, so Kosak.

Dank an Freiwillige

In kleiner Runde bedankte sich Kosak bei den freiwilligen Lehrern. „Sie haben Großes geleistet, davor habe ich viel Hochachtung. Sie haben auch weit über die Kurse hinausgehend geholfen, wo immer es nötig war, sei es beim Organisieren von Ausbildungs- oder Schulplätzen, oder auch in organisatorischer Hinsicht.“

Flüchtlingsbetreuung läuft gut

Insgesamt laufe die Flüchtlingsbetreuung in Altlengbach sehr unaufgeregt und gut. „Es gibt keinerlei Probleme, wir haben die Menschen auch in der gemeinnützigen Arbeit regelmäßig im Einsatz, die Kinder sind sehr gut in Kindergärten und Schulen integriert. Es zeigt sich, dass wir mit guter Planung und unaufgeregter Handhabung dieses Thema sehr gut im Griff haben“, unterstreicht der Gemeinde-Vize.


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