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ALTMÜNSTER. Der Brand des historischen Schlosses Ebenzweier, in dem das Internat der Gastronomie-Berufsschule untergebracht war, ist auch 24 Stunden nach dem Ausbruch noch nicht endgültig gelöscht.

  1 / 3   Über 430 FF-Einsatzkräfte bekämpften die Flammen am Dachstuhl des historischen Schlosses. Foto: Hörmandinger

Nach und nach konnten in der Nacht auf Dienstag Einsatzkräfte vom Brandort in Altmünster abrücken. Dennoch konnte seitens der Einsatzleitung auch am Dienstagvormittag noch nicht „Brand Aus“ gegeben werden. Bei den Löscharbeiten wurden die Einsatzkräfte von mehreren Hubsteigern und Drehleitern aus den Bezirken Gmunden und Vöcklabruck unterstützt, um den Brand von oben zu bekämpfen.

18 Schlauchversorgungsleitungen mussten die FF-Kräfte vom Traunsee bzw. von einem nahen Bach errichten, um die Wasserversorgung sicherzustellen. In der Früh begann der Versuch mit schwerem Gerät, den Dachstuhl zu räumen, um zu allen Brandnestern gelangen zu können. Aufgrund der Einsturzgefahr des Dachstuhls und des zweiten Obergeschosses kann das Gebäude allerdings nicht betreten werden. Mit der Schadenserhebung wurde bereits begonnen, die Brandursache ist allerdings noch unbekannt.

Bei der umfassenden Brandbekämpfung waren insgesamt 31 Feuerwehren mit insgesamt 432 Einsatzkräften - darunter 45 (!) Atemschutztrupps zu je drei Mann - sowie 15 Rote Kreuz-Helfer im Einsatz und 86 Fahrzeuge im Einsatz.


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