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ALTMÜNSTER. Betroffene Anrainer klagen über den 80er, der im Ortsteil Eben-Nachdemsee die B145 immer mehr zur Gefahrenstelle werden lässt.

Abbiegeverbot in Eben-Nachdemsee erhöht entlang B145 zusätzlich die Gefahr für Verkehrsteilnehmer. Foto: Thomas Leitner

Seit Jahren machen Anrainer auf eine gefährliche Kurve, ein Linksabbiegeverbot und die überhöhten Geschwindigkeiten im Altmünsterer Ortsteil Eben-Nachdemsee aufmerksam. Betroffen sind dort rund neun Zufahrten, die teils kaum Sicht auf die B145 haben.

Schwerer Unfall

Erst Mitte September passierte ein folgenschwerer Unfall mit fünf verletzten Menschen auf diesem Straßenstück – genau aus diesem Grund. Die sogenannte „Schnelle Kurve“, wie sie die Anrainer bezeichnen, erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern und ist nur schlecht einsehbar. „Die 80er-Beschränkung ist auf diesem Straßenabschnitt viel zu hoch, zudem kommt noch, dass auch überholt werden darf. Wenn wir Richtung Gmunden müssen, fahren wir meistens erst in Richtung Traunkirchen und drehen dann an einer übersichtlichen Stelle um“, klagt ein direkter Anrainer.

Auch Kinder sind gefährlich unterwegs

Für die Menschen, die in diesem Abschnitt leben, ist es ein leidiges Thema. „Wenn die Kinder in der Früh zum Schulbus gehen, laufen sie am rechten Rand in der Wiese bis zur 200 Meter entfernten Bushaltestelle, weil ein Überqueren der Fahrbahn um diese Zeit zu gefährlich ist“, sagt ein besorgter Vater. Auch das Linksabbiegeverbot (Foto oben) wird von den Lenkern oft übersehen. „Die Autofahrer kommen mit Tempo 80 um die Kurve, sehen die Fisch-Tafel, bremsen zusammen und setzen zum Linkseinbiegen ein. Das Schild wird nicht mutwillig umgangen, sondern regelrecht übersehen. Der nachkommende Verkehr braust ebenso um die unübersichtliche Kurve und wird plötzlich mit einem stehenden Auto konfrontiert“, ist sich ein Bewohner sicher.

Behörde hat sich bisher still verhalten

Ein Lokalaugenschein seitens der Behörde hat bereits stattgefunden – getan hat sich bisher nichts. Zudem wären die Anrainer sogar schon bereit gewesen, für einen Gehweg Teile ihrer Grundstücke herzugeben. Zufrieden würde man aber auch schon mit einer deutlichen Reduzierung der Geschwindigkeit in dieser Gefahrenstelle sein und erwähnt dabei das Beispiel Traunkirchen, wo durchgehend Tempo 50 gilt.<


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