ALTSCHWENDT. „20 Minuten nach Ried und Grieskirchen, ein bisschen länger nach Schärding“. Im Gespräch mit Tips hebt Altschwendts Bürgermeister Josef Söberl die günstige Lage seiner Heimat hervor und erzählt, was die kleine Gemeinde am Rand des Bezirks so lebenswert macht.

„Wenig Verkehr, gute Kinderbetreuung, ein aktives Vereinsleben und Arbeitsplätze in der näheren Umgebung machen die Qualität einer Wohngemeinde aus“, fasst Bürgermeister Josef Söberl die Vorzüge der lebenswerten Gemeinde Altschwendt zusammen und erinnert sich dabei an eine lustige Anekdote. Im Rahmen der Verkehrserziehung sollten die Volksschüler das richtige Verhalten im Straßenverkehr üben. Da allerdings weit und breit kein Fahrzeug in Sicht war, musste das Ortsoberhaupt selber ran. Auf die Bitte des Polizeibeamten hin setzte sich der Bürgermeister hinters Steuer seines Wagens und fuhr ein paar Mal die Straße durch die Gemeinde auf und ab.
Aktives Vereinsleben
Der Zusammenhalt in der Gemeinde ist gut. Eine tragende Rolle haben hierbei Musikverein und Feuerwehr. Seit 30 Jahren bereichert die weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus bekannte und erfolgreiche Theatergruppe das kulturelle Leben. „Die Vorstellungen der Mimen in der Volksschule sind immer ausverkauft“, freut sich Söberl.
Fit für die Zukunft
Dass Altschwendt mit der Zeit geht und sich fit für die Zukunft macht, beweist die Gemeinde mit dem Ausbau des Breitbandnetzes. Dafür hat sie ein Pilotprojekt gestartet, bei dem alle neu erschlossenen Bauparzellen in Altschwendt Ost ans Glasfasernetz angeschlossen wurden. Neun dieser 23 Baugründe in schöner Lage, die seit 2014 zum Verkauf stehen, suchen noch nach einem Bauherren. „In den nächsten paar Jahren wollen wir die ganze Gemeinde mit Breitbandinternet versorgen können“, nennt Söberl sein große Ziel. Im Rahmen der Gehsteigerweiterung dürfen sich schon jetzt zwei weitere Ortschaften über den Netzanschluss freuen. Die Volksschule, die die Gemeinde im Jahr 2016 mit neuen Computern ausgestattet hat, hängt bereits am Glasfasernetz.
Spielparadies
Die Gemeinde hat aber auch den kleinen Altschwendtern viel zu bieten. 50.000 Euro hat sie in einen 300 Quadratmeter großen Spielplatz gesteckt. Dieser wurde im Frühjahr 2016 eröffnet. „Die Investition hat sich gelohnt“, weiß Söberl. Denn nicht nur die Kids aus Altschwendt haben Freude an dem Spielparadies. „Bis aus Taiskirchen kommen die Eltern mit ihren Kindern“, erzählt der Bürgermeister glücklich.


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