Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK. Feuerwehrleute aus dem Bezirk Amstetten berichten vom schwierigen Waldbrandeinsatz in Nordmazedonien.

Waldbrandarbeiten (Foto: Bfkdo Amstetten / Matthias Fischer)
  1 / 9   Waldbrandarbeiten (Foto: Bfkdo Amstetten / Matthias Fischer)

25 Stunden dauerte die Heimfahrt im Feuerwehrauto für die Weistracher Feuerwehrmitglieder Thomas Gunsch und Sebastian Pürmayr nach ihrem Einsatz zur Waldbrandbekämpfung in Nordmazedonien. Nun blicken sie zurück: „Beim Hinflug haben wir die gute Nachricht erhalten, dass der ersehnte Regen uns Einsatzkräften helfen werde. Vor Ort in den Dörfern winkten uns die Menschen zu und zeigten uns den erhobenen Daumen“, berichtet Gunsch von der Dankbarkeit der mazedonischen Bevölkerung.

Viel Arbeit

Der Weistracher, der vor Ort eine Gruppe leitete, erzählt, dass trotz des Regens noch viel Arbeit auf die neu eingetroffenen Kameraden wartete: So wurden unter anderem Nachlöscharbeiten durchgeführt und Glutnester beseitigt.

1.500 Meter Seehöhe

„Als besondere Herausforderung hat sich erwiesen, dass wir in 1.500 Metern Seehöhe arbeiten mussten“, erklärt Gunsch. Zudem seien in dem großen Gebiet die Anfahrtswege zu den Einsatzgegenden schwierig gewesen, weil es meist nur kleine Straßen, eher Pfade gab. Für die großen Einsatzfahrzeuge sei das ein Problem gewesen. Die sehr trockene Hitze mit teils über 40 Grad habe ihren Teil dazu beigetragen.

Schlagkraft der Mannschaft top

„Aber die Schlagkraft der Mannschaft aus Niederösterreich, Wien und der Steiermark war top. Mit dieser Manpower wurden Brandeinsätze kurz nach der Alarmierung erfolgreich bewältigt“, so Gunsch, der zur Sondereinheit Waldbrand des Landes gehört. Er lobt auch die „hervorragende Organisation – von der Ablöse über die Camp-Logistik mit 120 Einsatzkräften bis zur Hygiene“.

„Große Lerneffekte“

„Bei diesem internationalen Einsatz gab es große Lerneffekte für alle! Aufgrund der guten Organisation und dem Wissen, dass man ein wichtiges Zeichen der Solidarität gesetzt hat, ist die Stimmung unter den Feuerwehrkräften sehr positiv gewesen“, bilanziert der Weistracher.

Insgesamt 400 FF-Mitglieder

Insgesamt waren über 400 Feuerwehrmitglieder aus Niederösterreich, Wien und Steiermark in dem Grenzgebiet zu Bulgarien im Einsatz. Sie konnten mehrere Dörfer vor den Flammen retten.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden