Vier Jahre nach Einbruch in Wohnhaus in Strengberg: letzter flüchtiger Täter in Griechenland gefasst
STRENGBERG. Nach einem Einbruch in ein Wohnhaus in Strengberg im Dezember 2019 (!) hat die Polizei im Oktober in Griechenland den letzten flüchtigen Täter gefasst. Am Donnerstag wurde er nach Österreich überstellt.

Zwei vorerst unbekannte Täter brachen am 10. Dezember 2019 gegen 17.20 Uhr in ein Wohnhaus in Strengberg ein und stahlen Uhren und Schmuck. Dabei wurden sie von den Bewohnern auf frischer Tat ertappt. Die Täter flüchteten mit einem Auto. Das Opfer verfolgte das Täterfahrzeug. Die Täter ließen das Fluchtauto, einen Mietwagen, verkehrsbedingt an einer Baustelle nach kurzer Verfolgung zurück und flüchteten zu Fuß.
Flucht nach Slowenien
Bedienstete des Landeskriminalamtes Niederösterreich konnten zwei albanische Staatsbürger im Alter von jetzt 34 und 37 Jahren als mutmaßliche Täter ausforschen und im Dezember 2019 ihre Fluchtroute in Richtung Slowenien nachvollziehen. Bei einer zufälligen Hotelkontrolle in Celica Ljubljana, Slowenien, gelang den beiden Beschuldigten abermals die Flucht. Die slowenischen Polizeibediensteten konnten aber einen Teil des Diebesgutes, das vom Einbruch in Strengberg stammte, sowie den Ausweis eines Beschuldigten sicherstellen.
Festnahme in der Schweiz
Der jetzt 37-jährige Beschuldigte wurde am 17. Juli 2022 in der Schweiz festgenommen und am 27. Oktober 2022 nach Österreich ausgeliefert. Zwischenzeitlich wurde er vom Landesgericht St. Pölten zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt.
Festnahme in Griechenland
Der jetzt 34-jährige Beschuldigte wurde aufgrund des bestehenden Europäischen Haftbefehls am 10. Oktober 2023 in Griechenland festgenommen und am 9. November 2023 nach Österreich ausgeliefert. Er wurde von Polizisten des Landeskriminalamtes Niederösterreich festgenommen und war bei seiner Einvernahme zu den Einbruchsdiebstählen geständig. Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert.
Das Duo soll auch für drei weitere Einbrüche in den Bezirken Melk und Wiener Neustadt verantwortlich sein. Dabei stahlen sie Bargeld und Schmuck im Wert von etwa 12.000 Euro.


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