Amstettner Symphonieorchester: Wunderbares Konzerterlebnis
AMSTETTEN. Das Amstettner Symphonieorchester gab unter dem Dirigenten Thomas Schnabel ein wunderbares Konzert in der Pölz-Halle.

AMSTETTEN. Für das Frühlingskonzert hat das Amstettner Symphonieorchester unter dem Dirigenten Thomas Schnabel ein besonders anspruchsvolles Programm zusammen gestellt: Den Anfang machte Edvard Griegs „Aus Holbergs Zeit“. Bereits da begeisterte der in sich stimmige harmonische Klang des Amstettner Symphonieorchester und die gefühlvolle und dynamische Interpretation das Publikum.
Es folgte Johann Nepomuk Hummels Konzert für Trompete und Orchester, bei dem der Solist Lukas Zeillinger mit seiner Virtuosität und einem exzellenten Klang ein besonderes Musikerlebnis bot. Das Zusammenspiel mit dem Orchester wurde durch den Dirigenten Thomas Schnabel aufs Feinste justiert. Nach dem Konzert gab es derart viel Applaus, dass Zeilinger nicht ohne Zugabe gehen konnte.
Im Zeichen Beethovens
Nach der Pause stand das Konzert ganz im Zeichen Ludwig van Beethovens. Bei der Ouvertüre zum Schauspiel „Coriolan“ überzeugte das Orchesters durch rhythmische Raffinesse. Als abschließender Höhepunkt kam Beethovens fünfte Symphonie, die Schicksalssymphonie zur Aufführung. Auch hier waren Orchester und Dirigent ganz in ihrem Element und erwiesen sich diesem für Musiker doch sehr fordernden Werk als sehr würdig und brachten die feinen Nuancen sehr gut zum Ausdruck.
Zwischen Schlussakkord und Applaus wäre ein Weile etwas Ruhe fein gewesen, um das Stück wirken zu lassen.


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