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AMSTETTEN. Der Verein Perspektive Kino zeigt den Film „Kirgische Mitgift“ in der KIAM Galerie.

Foto: mindjazz
Foto: mindjazz

AMSTETTEN. Der Verein Perspektive Kino zeigt den Film „Kirgische Mitgift“ von Nurbek Egen.

Der Regiedebütant Nurbek Egen (geboren in Kirgisien, ausgebildet in Moskau und Los Angeles) zeichnet das komplexe Bild einer traditionellen Dorf- und Familiengemeinschaft, die durch den Einbruch der westlichen Moderne erschüttert wird. In der Rolle der resoluten Isabelle überzeugt die belgische Darstellerin Natacha Régnier.

In Kirgisien wird die Mitgift für die Kinder schon bald nach deren Geburt in einer schweren Holztruhe gesammelt. Braut und Bräutigam werden so mit Geld und Gegenständen aus dem Familienbesitz für ihr neues Leben ausgestattet. Auch für Aidar, einen jungen Kirgisen, der in Paris sowohl beruflichen Erfolg als auch die Liebe seines Lebens gefunden hat, steht so eine Truhe im Haus seiner Eltern bereit. Also macht er sich mit seiner Freundin Isabelle, einer lebensfrohen Französin, auf den Weg in sein Dorf in den kirgisischen Bergen. Dort stellen die beiden aber bald fest, dass Aidars Mitgift nicht nur aus der Truhe mit den Geschenken besteht, sondern auch aus dem mächtigen Erbe aus Sitte und Tradition. Bei aller Gastfreundschaft von Familie und Dorfbewohnern wird Aidar schnell klar, dass es nicht einfach werden wird, sich den Erwartungen und Ansprüchen der Eltern zu entziehen. Bald weiß er selbst nicht mehr, wie er sich verhalten soll.

Freitag, 10. 01., 19.00 Uhr

Galerie KIAM, Amstettem

Eintritt: 7 Euro. Schüler/Studenten: 4 Euro


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