Kammerkonzert mit dem Lissy Quartett in der Johann Pölz-Halle
AMSTETTEN. Das 2008 gegründete Lissy Quartett lädt zu einem Kammerkonzert in die Johann-Pölz-Halle ein. Die Musiker haben sich zum Ziel gesetzt, selten gespieltem Repertoire Raum zu verschaffen.

Ausschlaggebend für das Wirken der Musiker Raimund Lissy (Violine), Robert Bauerstatter (Viola), Maria Grün (Violoncello) und Srebra Gelleva (Klavier) sind ein gemeinsamer musikalischer Atem sowie persönliche Harmonie. Den Künstlern ist es ein Anliegen, ihre Freude am gemeinsamen Musizieren stets im Einklang mit dem Streben nach höchster künstlerischer Qualität zu bringen. Auf dem Programm des Kammerkonzert-Abends stehen folgende Stücke: Nocturne op. 16 von Mel Bonis, das Klavierquartett a-Moll von Gustav Mahler, das Klavierquartett Es-Dur KV 493 von Wolfgang Amadeus Mozart sowie das Quartett für Klavier, Violine, Viola und Violoncello Nr. 3 c-Moll, op. 60 von Johannes Brahms.
Werdegang
Den ersten Auftritt absolvierte das Ensemble beim Festival Österreichische Musikwochen 2008 in Sofia. Weiters war es beim Kammermusikfestival March Music Days in Bulgarien sowie bei Konzerten in Mexiko City und Krems zu hören. Seit 2011 spielt das Lissy Quartett jährlich im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins. Bestandteil der Programme waren Uraufführungen von Kompositionen von Balduin Sulzer. Das Repertoire des Lissy Quartetts umfasst nicht nur Werke von Mozart, Brahms und Mendelssohn, sondern auch Raritäten von Joseph Mayseder, Louise Heritte-Viardot, Mel Bonis, Germaine Tailleferre, Richard Franck oder Joseph Marx. 2014 erschien eine CD mit Werken von Gustav Mahler, Robert Fuchs und Richard Strauss. Raimund Lissy und Robert Bauerstatter sind Mitglied der Wiener Philharmoniker.


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