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MAUER. Anlässlich der Amstettner Kulturwochen ist im Festsaal des Landesklinikums Mauer Alexander Milleckers Dokumentarfilm „Die verdrängten Toten. NS-Euthanasie in Mauer-Öhling“ zu sehen.

 (Foto: Stadtarchiv Amstetten)
(Foto: Stadtarchiv Amstetten)

Mindestens 30.000 Menschen wurden während der nationalsozialistischen Herrschaft in Österreich als „unwertes Leben“ qualifiziert und im Rahmen der NS-Euthanasie ermordet. Während mittlerweile viele Schauplätze nationalsozialistischer Medizinverbrechen weitgehend bekannt sind, wird die Heil- und Pflegeanstalt Mauer-Öhling als eine der zentralen Mordstätten erst seit wenigen Jahren wissenschaftlich erforscht: In Form eines Dokumentarfilms wird diese bisher unbekannte Geschichte erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Exemplarisch soll anhand der Biografien von Opfern, Tätern und „bystanders“ (“Zuschauern“) die verdrängte Geschichte dieses Ortes sichtbar und verstehbar werden. Der Film wird in Anwesenheit des Regisseurs präsentiert. Im Anschluss gibt es ein Filmgespräch.

Dienstag, 22. November, 19 Uhr
Festsaal LK Mauer
VK: Tel. 07472 601-454
info@amstetten.at
www.amstetten.at

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