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AMSTETTEN. In Kooperation mit der Amnesty International-Gruppe Amstetten zeigt der Verein Perspektive Kino am 6. Dezember den Dokumentarfilm „Für Sama“ im Rathaussaal Amstetten.

Der Film zeigt das Leben in Aleppo während des Bürgerkriegs in Syrien. (Foto: Filmladen Filmverleih)

Der Film ist als Liebesbrief von Waad al-Kateab an ihre Tochter Sama aufgebaut und zeigt das Leben in Aleppo während des Bürgerkriegs in Syrien. Während die Stadt um sie herum in Scherben fällt, verliebt sich Waad in den Arzt Hamza, heiratet ihn und bringt die gemeinsame Tochter Sama zur Welt.

Momente des Leids - Augenblicke der Hoffnung

Während Hamza fast im Alleingang sein Krankenhaus am Laufen hält, filmt die angehende Journalistin Waad alles, was in Aleppo um sie herum passiert. Dazu gehören Momente des Leids genauso wie Augenblicke der Hoffnung. Schließlich verlässt die junge Familie Aleppo in Richtung der sicheren Türkei.

Kurz nachdem sie die Türkei erreicht hat, wird eine zweite Tochter geboren. Die Familie lebt heute in London, wo sie Asyl erhalten hat.

Proteste gegen Assad dokumentiert

Waad al-Kateab begann zu Filmen, um die Proteste gegen Assad zu dokumentieren. Sie machte zunächst Aufnahmen mit ihrem Smartphone und später mit einer Videokamera. Sie lieh sich sogar eine Drohne aus. Für die Fertigstellung des Films mussten die zwei Regisseure Waad al-Kateab und Edward Watts über 500 Stunden an Videos sichten.

„Für Sama“ wurde 2020 für den Oscar nominiert, erhielt über 50 Auszeichnungen und ist ein wichtiges, ergreifendes Zeitdokument.

Mi., 16. Dezember, 19.30 Uhr

Rathaussaal Amstetten

Platzreservierung per E-Mail an kontakt@perspektivekino.at


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