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AMSTETTEN. Am 8. Jänner zeigt die Volkshochschule Amstetten um 18.30 Uhr unter der Leitung von Othmar Hanak Barbara Alberts neuen Film „Die Mittagsfrau“ nach dem Roman von Julia Franck im Cineplexx Greinsfurth. Am 10. Jänner kommt Barbara Albert zu einem Filmgespräch nach Amstetten (VHS, Anzengruberstraße 3/2), Beginn ist um 19 Uhr. 

Mala Emde als Helene (Foto: 2023-Wild-Bunch-Germany_-Lucky-Bird-Pictures_Foto-Nick-von-Nostitz)
Mala Emde als Helene (Foto: 2023-Wild-Bunch-Germany_-Lucky-Bird-Pictures_Foto-Nick-von-Nostitz)

Zum Inhalt: Die junge Helene kommt mit ihrer Schwester Martha in das aufregende Berlin der wilden 20er-Jahre. Während Martha sich im Party- und Drogenrausch verliert, will Helene Medizin studieren und Ärztin werden.

In Karl findet sie die Liebe ihres Lebens. Die Tür zur Welt scheint für sie weit offen zu stehen. Mit Karls jähem Tod und dem gesellschaftlichen Umsturz durch die Nazis begegnet sie Wilhelm, der sich unsterblich in sie verliebt. Doch ihre Lebensenergie und ihr starker Wille vertragen sich nicht mit Wilhelms traditionellen Rollenbildern und ihrer Mutterschaft. Helene trifft eine ungeheuerliche Entscheidung.

Mit der Verfilmung des gefeierten Weltbestsellers von Julia Franck legt die österreichische Filmemacherin Barbara Albert einen hochemotionalen Film vor, das berührende Porträt einer jungen Frau im Deutschland der 20er- und 30er-Jahre, die mit ihrer Identität und ihrer Rolle als Mutter ringen muss, bis sie dazu eine Entscheidung treffen kann.

„Die Mittagsfrau“ ist eine mitreißende Hommage an weibliche Körperlichkeit und Selbstermächtigung.


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