Perspektive Kino Amstetten zeigt "Alcarràs - Die letzte Ernte"
AMSTETTEN. Im Amstettner Jugendzentrum A-Toll ist am Mittwoch, dem 6. März, Carla Simóns Film „Alcarràs - Die letzte Ernte“ zu sehen.

In Alcarràs baut Familie Solé seit 80 Jahren Pfirsiche an. Doch nun ist der letzte Sommer, in dem sie das tun werden, weil es nie einen Vertrag darüber gab, dass sie das Land bestellen dürfen. Damals reichte ein Handschlag, und der alte Pinyol überließ den Solés das Land.
Aber Pinyols Erbe interessiert sich nicht für Handschläge. Er will das Land zurück und dort eine Photovoltaikanlage errichten. Während der Großvater die Hoffnung nicht aufgibt, dass der junge Pinyol noch einlenkt, konzentriert sich Vater Quimet auf die Ernte, und die Kinder helfen mit. Aber alle denken darüber nach, was am Ende des Sommers sein wird.
Laienschauspieler
Regisseurin Carla Simón wuchs auf einer solchen Plantage auf; sie weiß also, dass es um Zusammenhalt geht, und sie weiß, wie hart dieses Leben ist und wie unendlich schön es doch zugleich sein kann.
Die Figuren werden alle von Laienschauspielern dargestellt, die ihre Natürlichkeit mit einbringen. Daher wirkt auch nichts in diesem Film gestellt, sondern alles erscheint so, als würde man Menschen gegenüberstehen, die man ebenso gut auf dem nächsten Bauernhof antreffen könnte.
Das verleiht dem Film eine erstaunliche Losgelöstheit.


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