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STADT HAAG. Der Verein „ent“ lädt am Samstag, dem 15. Juni zur Eröffnung der Schaufensterausstellung „Schauvier“ in Stadt Haag ein. Im Fokus steht das Thema „Leerstand“.

Francisco Valença Vaz zeigt seine Installation (Foto: Niklas Koschel)
Francisco Valença Vaz zeigt seine Installation (Foto: Niklas Koschel)

Die Ausstellungseröffnung startet um 19 Uhr mit den Eröffnungsworten der Soziologin und Künstlerin Korinna Lindinger. Nach einem kurzen Ausflug zum zweiten Ausstellungsort kehren die Besucherfür das Konzert von „The Zew“ in die Kunst- und Kulturwerkstatt „ent“ zurück. Die Künstler sind anwesend und stehen im Rahmen einer Ausstellungstour für Fragen zu ihren Arbeiten zur Verfügung.

Anschließend können die Arbeiten noch bis 27. Juli besucht werden und sind täglich bis 23 Uhr beleuchtet.

Künstlerische Highlights

Gridchen Pliessnig war im Vorfeld in Haag unterwegs und führte Performances unter dem Titel „Vorübergehend geöffnet“ in leerstehenden Geschäften durch. Ihre Interaktionen mit den Haagern und die dabei gesammelten Eindrücke werden in der Ausstellung zu sehen sein.

Robert Mathy präsentiert mit seiner Soundinstallation „Volume“ ein akustisches Erlebnis der Schaufensteroberflächen, die durch Elektromotoren zum Klingen gebracht werden.

Francisco Valença Vaz zeigt seine Installation „WITH PERSUASIVE TRACE RESTING HEAVY BEHIND YOUR SHOULDERS“, die sich mit dem öffentlichen Verkehr auseinandersetzt und U-Bahn Haltegriffe nach Haag bringt.

Sarah Katharina Eder stellt ihre Papier- und Siebdruck-Installation „Space Invader“ vor, die sich über mehrere Schaufenster erstreckt und den Raum mit einer visuellen Darstellung von Leere und Transformation einnimmt.

Am Hauptplatz 8 befindet sich die Fotoinstallation „Before And After“ von Stefan Tiefengraber, die internationale Leerstände dokumentiert.

Eröffnungskonzert: The Zew

Mit ihren Lo-Fi-Cyborg-Songs, die durch Gitarreneffekte und verzerrten Gesang geprägt sind, schafft The Zew eine atmosphärische und gleichzeitig entrückte Klangwelt. Ihre Texte behandeln Themen der Liminalität und des Erkennens, was auch im Titel ihres Debüt-Albums „1FI1FO“ zum Ausdruck kommt.


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