Beschwerden wegen illegaler Autorennen in der Amstettner Waidhofnerstraße
AMSTETTEN. Die Waidhofnerstraße ist bei manchen Bürgern als Strecke für illegale Autorennen verschrien. Wir befragten Stadtwachekommandant Johann Hellinger dazu.

Laut eines im März erschienenen Berichts in der NÖN beklagt eine Anrainerin, dass in der Waidhofnerstraße vor allem am Wochenende, aber auch in der Früh und spätabends, zu schnell gefahren werde. Anlass dafür war ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Pkw beteiligt waren. Immer wieder würden sogar illegale Autorennen durchgeführt werden. Jürgen Wahl vom neu gegründeten Verein „Muss das sein – liebes Amstetten“ (von Facebook bekannt), der mit einer eigenen Liste in den Gemeinderat einziehen will, fordert ungefähr auf der Höhe vom Opel Öllinger eine Radarbox. „Es wird einfach zu schnell gefahren in den Straßen“, so Wahl.
Nur vereinzelt Raser
Hellinger kann die Aufregung nicht nachvollziehen. Laut eines Messgeräts passieren pro Tag durchschnittlich 11.000 Fahrzeuge pro Tag die Waidhofnerstraße. Diese würden durchschnittlich unter 50 Stundenkilometer fahren. Regelmäßig gäbe es Geschwindigkeitskontrollen mit dem Handlaser. „Es gibt nur vereinzelt Ausreißer. Wir wären glücklich, wenn wir mehrere Straßen wie die Waidhofnerstraße hätten“, so Hellinger.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden