Fälle von Tierquälerei an der Ybbs in Amstetten
AMSTETTEN. Beim Spazierengehen entlang der Ybbs wurden zwei Amstettnerinnen schon des Öfteren Zeuge von Tierquälerei.

„Gänse und ihre Küken werden gezielt mit Steinen beworfen - sogar von Erwachsenen. Manche gehen mit freilaufenden Hunden an Stellen in die Ybbs, wo sich Enten mit ihren Küken aufhalten“, sagen die Amstettnerinnen, die laut eigener Aussage fast täglich am Ybbsbegleitweg spazieren gehen.
Keine Anzeigen bekannt
Das Problem gäbe es schon seit einigen Jahren, werde aber immer schlimmer. Bei den Tierquälern handle es sich hauptsächlich um Menschen mit Migrationshintergrund. Einige habe eine der Augenzeuginnen schon direkt angesprochen. „Wenn man die Eltern anredet, sagen sie, die Buben dürfen das. Ein Afghane hat mir geantwortet, Tiere sind unrein“, sagt sie. Einmal habe sie auch schon die Polizei geholt. Jedoch sind auf Nachfrage weder bei der Stadtpolizei noch bei der Polizeiinspektion Amstetten diesbezüglich Strafanzeigen eingegangen.
Verletzte Wildenten gerettet
Laut Christine Hausleitner vom Tierschutzverein Region Amstetten handelt es sich um ein bekanntes Problem. Voriges Jahr habe man verletzte Wildenten aus der Ybbs gerettet. Ob diese von Menschen verletzt wurden, sei jedoch nicht sicher.


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