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GREINSFURTH. Der elfjährige Schüler Sebastian B. aus Greinsfurth besucht seit kurzem die MS Gleiß. Als er vor zwei Wochen den Bus nach Hause nehmen wollte, wurde er vom Busfahrer stehen gelassen.

Die VOR-Busse machen nach zahlreichen Beschwerden seit heute wieder Halt in Greinsfurth. Symbolfoto: Thomas Lettner

Eine Lehrerin hatte die Szene beobachtet und den Vater des Erstklässlers benachrichtigt. Der stellte den Busfahrer in Greinsfurth zur Rede. „Was soll ich machen? Wenn der Bus voll ist, ist er voll. Eine Fahrkarte bedeutet keine Garantie zur Mitnahme“, soll der Busfahrer dem Vater Robert B. geantwortet haben.

Eltern beschwerten sich

Schon seit der VOR-Fahrplanumstellung, die seit 2. September gültig ist, gab es zahlreiche Beschwerden von Eltern, weil die Busse nicht mehr die Haltestelle Greinsfurth/Amst. Ortsplatz anfuhren. Diese wurde laut VOR-Pressesprecherin Christina Bachmaier gestrichen, da es bei der Befahrung der Unterführung zur B121 zu Schäden an Linienbussen gekommen und daher keine behördliche Freigabe vorgelegen sei.

Keine Konsequenzen für Busfahrer

Die Schüler mussten seitdem in der Höf, beim Leiner oder erst am Bahnhof Amstetten aussteigen, was ein großes Sicherheitsrisiko darstellte. „Das ist unverantwortlich gegenüber den Kindern und bringt so gut wie keine zeitliche Ersparnis“, sagte ÖVP-Ortsparteiobmann Manuel Scherscher. Der VOR hat reagiert: Seit heute wird die Haltestelle Greinsfurth/Amst. Ortsplatz wieder angefahren. Der besagte Busfahrer muss keine Konsequenzen fürchten. „Der Busfahrer ist für die Sicherheit verantwortlich. Er hätte aber genauer kontrollieren können, ob nicht doch ein Platz im Bus frei gewesen wäre“, so Bachmaier.


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