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AMSTETTEN. Steinkauz-Paten trafen sich bei der Österreichischen Vogelwarte in Seebarn am Wagram, um sich mit Experten über ihre ersten Erfahrungen bei der Pflege von Nisthilfen auszutauschen und mehr über die Lebensweise des selten gewordenen Eulenvogels zu erfahren.

Setzen sich im Mostviertel für den Steinkauz ein (v.l.n.r.): Steinkauz-Paten Kurt Rieder und Christian Lenz sowie Karin Schmid (eNu), Thomas Hochebner (Verein LANIUS), Steinkauz-Pate Werner Geringer. Foto: eNu

AMSTETTEN. Etwa 50 Steinkauzpaare brüten noch im Naturland Niederösterreich, im oberen Weinviertel und Pulkautal, entlang des Wagrams, im Mostviertel um Hürm und Kilb sowie südlich der Donau zwischen Schwechat und Hainburg. Um den Bestand zu erhöhen, ersetzen künstliche Nisthilfen seit einigen Jahren die fehlenden Bruthöhlen in alten Bäumen. Über 100 Nisthilfen müssen regelmäßig gereinigt und gewartet werden. „Wir freuen uns, wenn Menschen aus der Region diese Arbeiten übernehmen. Sie lernen die Besonderheiten der Kulturlandschaft, die sie umgibt, näher kennen. Und sie helfen uns, den selten gewordenen Steinkauz zu schützen“, betont Projektleiter DI Thomas Mitterstöger von der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ. Das Freiwilligenprojekt wurde vom Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Naturschutz in Auftrag gegeben. Kooperationspartner sind die Österreichische Vogelwarte, BirdLife, Naturhistorisches Museum Wien, die Forschungsgemeinschaft LANIUS und der Verein Wagrampur. „Besonders wichtig ist uns, dass die Patinnen und Paten eine Sensibilität für die Lebensweise dieser seltenen Tierart entwickeln und auch über die Ergebnisse ihrer Tätigkeiten informiert werden“, so der fachliche Begleiter des Projekts, Steinkauz-Experte  Frank Grinschg.


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