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AMSTETTEN. Am 20. März 1945 kamen im Wald in Eisenreichdornach mindestens 34 weibliche Häftlinge des KZ-Außenlagers Mauthausen bei einem alliierten Bombenangriff ums Leben. Jährlich findet eine Gedenkfeier statt.

(v.l.) GR Harald Wiesauer, LAbg a.D. Helmut Edelmayr, Vzbgm. Gerhard Riegler, Bgm. Christian Haberhauer, StR Stefan Jandl, Pfarrer Hans Schwarzl, GR Andreas Gruber, Stadtamtsdirektorin Beatrix Lehner Foto: Stadtgemeinde Amstetten

In Erinnerung an das KZ-Außenlager Amstetten und zum Gedenken an die zivilen Opfer der Stadt legten Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP) und Kulturstadtrat Stefan Jandl (ÖVP) beim Bildstock in Eisenreichdornach einen Kranz nieder. Auch LAbg. a. D. Helmut Edelmayr, Vertreter des Mauthausenkommitees Österreich, war anwesend.

Statement Bürgermeister Habehauer (ÖVP)

„Seit mehr als 40 Jahren gedenken wir in Eisenreichdornach beim Bildstöckl der Opfer des NS-Regimes und jener Menschen, die wenige Wochen vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs hier den Tod fanden. Die besondere Situation heuer erlaubt es uns leider nicht, diesen Tag – wie sonst üblich – gemeinsam mit unseren langjährigen Gästen aus Belgien, den Amstettner Schülern beziehungsweise der Bevölkerung zu begehen“, so Bürgermeister Haberhauer.

„Gräueltaten nie vergessen“

Die Gräueltaten des NS-Regimes dürften nie vergessen werden. Es liege an allen Bürgern, die Erinnerung daran hochzuhalten und der zahlreichen Verstorbenen zu gedenken. „Wir müssen unsere Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die Menschenrechte hochhalten. Gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit werden wir entschieden auftreten“, so der Bürgermeister abschließend.


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