Feuerwehr Amstetten: "Rauchmelder retten Leben"
AMSTETTEN. Jährlich sterben Menschen nach einer Rauchgasvergiftung. „Ein Tod, der meist mit 25 Euro zu verhindern gewesen wäre – und zwar durch einen Rauchmelder“, so Stefan Schaub, Abschnittsfeuerwehrkommandant von Amstetten-Stadt.

Schnell an der Zimmerdecke montiert, schützt das kleine Warngerät nicht nur Leben, sondern verhindert auch Schäden in Millionenhöhe. In der Industrie längst etabliert, genießen Rauchmelder in privaten Wohnräumen keinen hohen Stellenwert. Etwa nur fünf Prozent aller Wohnungen sind laut Schaub mit Rauchmeldern gesichert.
Rauchgasvergiftung
Viele gehen davon aus, dass Brandopfer in den Flammen umkommen. Ein Irrglaube. Über 90 Prozent aller Sterbefälle bei Bränden sind auf eine Rauchgasvergiftung zurückzuführen. Ein Melder an der Decke kann das verhindern. Er schlägt schon bei der kleinsten Rauchentwicklung Alarm. Die mit Batterie betriebenen Rauchmelder lassen sich mit wenigen Handgriffen an der Zimmerdecke anschrauben.
Wo montieren?
Anzuraten ist die Montage in Schlaf- und Wohnräumen (vor allem in Kinderzimmern), in der Küche sowie in jeder Etage. Erhältlich sind Rauchmelder in jedem gut sortierten Baumarkt. Wichtig ist das VdS-Prüfzeichen. Dadurch wird garantiert, dass der Alarm bereits bei einer Rauchdichte von 1,1 Prozent ausgelöst wird.


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