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AMSTETTEN. Die Notwendigkeit der Sozialmärkte in Österreich wird angesichts der derzeitigen Entwicklungen immer deutlicher.

Anton K. ist freiwilliger Warenabholer in St. Pölten Foto: soogut-Sozialmärkte/Oswald
Anton K. ist freiwilliger Warenabholer in St. Pölten Foto: soogut-Sozialmärkte/Oswald

Noch vor einem Jahr wiegten sich die Menschen hier zu Lande in großer Sicherheit – und dann die schlagartige Wende. Bedingt durch Kurzarbeit, Jobverlust, Auftragsrückgänge oder massive Umsatz-Einbußen wird die Bezahlung der monatlichen Fixkosten zu einem großen Problem.

„Kein Einzelschicksal“

„Plötzlich nicht mehr zu wissen, von welchem Geld die Miete, Heizung, Kleidung und Einkäufe bezahlt werden sollen“, weiß Wolfgang Brillmann, Geschäftsführer der soogut-Sozialmärkte, „ist kein Einzelschicksal.“ Seit Beginn des Frühjahres sei ein zunehmender Kundenstrom spürbar.

Rund 5000 Kunden in der Region

Rund 5000 Menschen in der Region können Brillmann zufolge durch den Amstettner soogut-Standort mit günstigen Nahrungsmitteln versorgt werden. „Niemand soll in der Angst leben, Hunger leiden zu müssen“, ist Brillmanns Anliegen. Mit seinem Team setzt er alles daran, die Märkte auch während dieser Krisenzeit zu den gewohnten Geschäftszeiten offen zu halten.

Freiwillige gesucht

Für den Amstettner Marktleiter Ingomar Golob ist es derzeit nicht leicht, immer genug Menschen an seiner Seite zu haben, besonders in Zeiten, in denen aufgerufen wird, zuhause zu bleiben und soziale Kontakte zu meiden. „Wir suchen dringend zusätzliche Freiwillige, die bei den Warenabholungen, Sortierarbeiten und bei den Tätigkeiten im Markt kräftig mitanpacken“, wendet er sich hilfesuchend an die Am-stettner Bevölkerung. „Wir bitten um Hilfe, um für jene Menschen da sein zu können, für die der günstige Einkauf überlebensnotwendig ist“, verstärkt Brillmann den Appell des Marktleiters. 


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