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AMSTETTEN. Am vergangenen Wochenende ist der zweite Coronavirus-Massentest in Niederösterreich über die Bühne gegangen. In der Bezirkshauptstadt gab es aufgrund einiger schadhafter Testkits 45 ungültige Testergebnisse.

  1 / 2   Niederösterreichs Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) ließ sich in der Eishalle in Amstetten testen. Foto: Dr. Anton Heinzl

31.342 Menschen haben sich im Bezirk Amstetten für die vergangenen Coronavirus-Massentests am 16. und 17. Jänner registriert. Schlussendlich nahmen 29.115 Personen das kostenlose Angebot in Anspruch – beim ersten Massentest im Dezember waren das 32.540 Menschen. Von den nun 29.115 Testwilligen wurden 138 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, 28.869 negativ. In 108 Fällen kam es zu einem ungültigen Testergebnis.

Kurze Irritation in Amstetten

Für kurze Irritation sorgte das Ergebnis in Amstetten selbst. Hier wurden 70 positive Fälle gezählt. Sonst schienen nur wenige zweistellige Zahlen in der Statistik auf. „Wir hatten am Samstag bei den Testkits eine fehlerhafte Charge und dementsprechend 45 ungültige positive Testergebnisse. Das kann bei Millionen Testkits schon einmal passieren“, erklärt Stefan Spielbichler von 144 Notruf NÖ. Der Großteil der positiven Tests sei beim anschließenden PCR-Test als negativ entkräftet worden. Insgesamt waren in der Bezirkshauptstadt 3684 Menschen registriert, 3288 Personen ließen sich testen. 3173 Testergebnisse waren negativ.

Tests als „wichtige Momentaufnahme“

„Testen zu gehen ist neben der Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen und der Impfung ein wichtiges und einfaches Mittel, sich und andere zu schützen. Testen bedeutet, Ansteckungsketten schneller zu unterbrechen, Menschenleben zu schützen, das Gesundheitssystem zu entlasten und sich einen Schritt näher zur Normalität zu bewegen. Eine wichtige Momentaufnahme für jeden einzelnen und für die gesamte Gesellschaft“, freut sich NÖ Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) über das Interesse an den Antigen-Tests.

Regelmäßiges Testen

Ab 25. Jänner sollen regelmäßige Schnelltest-Möglichkeiten zur Verfügung stehen. „Wir warten hier noch auf eine Entscheidung seitens des Bundes, sind aber auch schon in Gesprächen mit den Gemeindevertreter-Verbänden“, so Spielbichler von 144 Notruf NÖ.

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