Therapiebegleithündin „Holly“ unterstützt Heilungsprozesse
MAUER. Die Spitzmischling-Dame Holly wird, betreut von ihrem Herrchen Daniel Marchard, als Therapiebegeleithündin eingesetzt.

MAUER. Im Rahmen einer tiergestützten Pädagogik besucht die Hündin Molly mit ihrem Herrchen, dem Sozialpädagogen des Pflege- und Betreuungszentrum (PBZ) Mauer, Daniel Marchard einmal in der Woche die Bewohner im PBZ Mauer.
Positive Auswirkungen auf den Heilungsprozess
Der Einsatz von Therapietieren hat nachweislich positive Auswirkungen auf den Heilungsprozess bei körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen. So werden die Motorik und die Wahrnehmungsfähigkeit durch das Streicheln, Füttern oder Spazierengehen mit dem Tier gefördert. Natürlich hat Holly auch einen Rückzugsraum, in dem sich die Hündin ausrasten kann und wieder zur Ruhe kommt. Holly hat einen ganz anderen Zugang zu den Bewohnern. Sie spürt und akzeptiert sehr gut deren Tagesverfassung. „Holly ist der Lebenslauf der Bewohner egal. Sie nimmt die Leute wie sie sind und gibt Zuneigung und Liebe in Hülle und Fülle. Durch den Hund komme ich auch viel schneller mit den Bewohnern in ein Gespräch und über Holly haben wir genug Gesprächsthema“, so Hundebesitzer Daniel Marchard. Ob lange ausgedehnte Spaziergänge in der wunderschönen Parkanlage, Ballspiele, Streicheleinheiten, Fütterung oder Bürsten des Felles: Jeder Bewohner kümmert sich auf seine Art und Weise um den Hund.
Akutpsychiatrie
Aber auch im Landesklinikum Mauer ist Holly einmal in der Woche im Bereich der Akutpsychiatrie im Einsatz. Ergotherapeutin Anna Marchard – Ehefrau von Daniel – hat ebenfalls die Ausbildung zur tiergestützten Therapeutin. Holly ist im Ergo-Bereich ein Teil des Therapieprozesses.


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