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AMSTETTEN. Gleich am ersten Tag, an dem es möglich war, selbst Eintrittstests zu absolvieren, unternahm Tips-Redakteur Norbert Mottas einen Selbstversuch. Es brauchte mehrere Anläufe, bis es funktionierte.

Geschafft! Das Testergebnis kam per SMS
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AMSTETTEN. Jedes Bundesland hat ein anderes System, Selbsteintrittstests zu ermöglichen. In Niederösterreich geht das über die Seite www.testung.at.

Norbert Mottas berichtet: Ich begab mich auf www.testung.at und folgte den Anweisungen. Man wird aufgefordert die Handynummer einzugeben und einen Code – eine vierstellige Zahl – anzufordern. So füllte ich verschiedene Felder aus. Allerdings: Nach 3 Minuten 41 Sekunden kam die Meldung: „Der Vorgang wurde abgebrochen. Der Selbsttest ist älter als 24 Stunden.“

Zweiter Versuch: Ich klickte mich durch die Felder. Dann unternahm ich einen Test mit einem Testkit aus der Apotheke. Auf diesen schreibt man mit Filzstift den Code, fotografiert das Testergebnis, dann verkritzelt man das Plättchen und macht ein weiteres Foto. Das tat ich, allerdings verwendete ich meine Handykamera und nicht die, die sich über das App öffnet. Nach 16 Minuten und 25 Sekunden hatte ich nur ein zerkritzeltes Testplättchen, das mir nichts nützte.

Wichtig: Richtiges Hochladen der Fotos

Dritter Anlauf: Ich drückte auf Neustart und begann von vorne. Diesemal war notruf 144 sehr gründlich und schickte mir den Code gleich sieben Mal per SMS.Ich hatte noch ein bisschen Testflüssigkeit übrig und träufelte sie auf ein neues Testplättchen. Ich schrieb den Code drauf, und machte ein Foto über die App, zerkritzelte das Plättchen und machte ein weiteres Foto. Allerdings hatte die Sache einen Haken – genauer genommen ein Hakerl, auf das man klicken muss, um ein Foto richtig hochzuladen. Jetzt hatte ich zwar das Foto des zerkritzelten Plättchen hochgeladen nicht aber das des unentwerteten.

Vierter Versuch. Diesmal begann ich gleich mit dem Testkit und erst als sich der rote Strich zeigte, begann ich mit einem Neustart. Ich ließ mir einen Code schicken, schrieb ihn auf das Plättchen, dann fotografierte ich es und vergewisserte mich, dass es hochgeladen war, dann entwertete ich es mit einer Kritzelei und machte ein weiteres Foto. Nach 9 Minuten 47 Sekunden war ich fertig und forderte die Bestätigung an.

Ergebnis nach zwei Minuten

Sie kam knapp zwei Minuten später an. Es war ein Link. Ich klickte drauf und es öffnete sich eine Seite, auf der stand, dass ich negativ getestet sei (so wie in meiner Schulzeit bei den Latein-Tests – aber das nur nebenbei). Außerdem gab es einen QR-Code, den der Wirt überprüfen kann und die Möglichkeit, das alles auszudrucken. Wie das bei einem Handy geht, muss ich mir aber erst erklären lassen.


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