Fünf neue Gemeinden aus dem Bezirk schließen sich der „Natur im Garten“-Bewegung an
BEZIRK. Allhartsberg, Oed-Oehling, St. Pantaleon, Wolfsbach und Zeillern sind neue „Natur im Garten“ Gemeinden im Bezirk.

Durch den Gemeinderatsbeschluss bestätigen die Gemeinden, dass die öffentlichen Grünräume zukünftig entsprechend den „Natur im Garten“-Kriterien ohne chemisch-synthetische Pestizide und Düngemittel sowie ohne Torf gepflegt werden. Zudem legen sie Wert auf die ökologische Gestaltung der gemeindeeigenen Grünflächen und die Förderung der Artenvielfalt.
Verzicht auf chemisch-synthetische Düngemittel
Aktuell verzichten 439 Städte und Gemeinden in Niederösterreich bei der Pflege der öffentlichen Grünräume auf den Einsatz chemisch-synthetischer Düngemittel und Pestizide sowie auf Torf. Chemisch-synthetische Pestizide werden bei der ökologischen Pflege durch biologische Mittel beziehungsweise durch den Einsatz mechanischer oder thermischer Verfahren wie Heißwasser, Flämmen oder Heißschaum ersetzt. Gemeinden verzichten auf chemisch-synthetische Düngemittel und arbeiten mit organischen Düngern und Pflanzenstärkung, was den Aufbau und die Erhaltung eines gesunden Bodens gewährleistet: Pflanzenvielfalt, dauerhafte Bepflanzungen mit Stauden und Gehölzen, Bodenpflege und die Schaffung natürlicher Nischen können Pflegearbeiten wie Bewässerung, Unkraut jäten oder auch Pflanzenschutzmaßnahmen minimieren.
Ökologie und Naturnähe
Die „Natur im Garten“-Gemeinden zeigen so, wie sich ansprechende Grünflächengestaltung mit Ökologie und Naturnähe verbinden lässt. Laufende Beratungen und Webinare von „Natur im Garten“-Experten unterstützen die Mitarbeiter in den Gemeinden bei der täglichen Arbeit auf den Grünflächen.


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