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AMSTETTEN/HIRSCHWANG. Zahlreiche Feuerwehrkameraden aus der Region sind bei den starken Waldbränden im Schneeberg-Gebiet Teil des Einsatzteams.

Brandeinsatz (Foto: Bfkdo/Zarl)
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„Insgesamt waren im Schneeberg-Gebiet bisher 45 Feuerwehrleute aus dem Bezirk Amstetten im Einsatz. Sie sind Teil des Katastrophendienstes unter dem Kommando von Erich Tischberger. Sechs Mann sind Teil des Feuerwehr-Sonderdienstes Wald- und Flurbrand mit Stützpunkt in Weistrach. Auch der Flugdienst Amstetten war bereits im Einsatz“, berichtet Amstettens Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber, der als Vorsitzender des NÖ Arbeitsausschusses Feuerwehrmedizinischer Dienst selbst als Sanitäter vor Ort war und die Anstrengungen der Feuerwehrkameraden würdigt. Es handle sich immerhin um „den größten Waldbrand in der Geschichte des Landes“.

„Extrem steiles Gelände“

Der Weistracher Thomas Gunsch, Kommandant des Sonderdienstes Wald- und Flurbrand, verweist auf die Gefährlichkeit des Einsatzes: „Wir arbeiten im extrem steilen Gelände; immer wieder fallen Steine herab, die für Gefahren und Verletzungen sorgen.“ Die Arbeit sei äußerst anstrengend, da in dem schwer zugänglichen Gebiet kaum schweres Gerät oder Löschfahrzeuge zum Einsatz kommen könnten. „Die Arbeit schaut unter anderem so aus, dass wir mit einfachen Geräten Glutnester löschen“, so Gunsch. Das Arbeiten in der Feuerwehrausrüstung sowie im schwierigen Gelände sei sehr anstrengend.

Übergreifen der Flammen auf die Rax verhindern

Zudem werde mit schwerem Gerät versucht, ein Übergreifen der Flammen vom Schneeberg auf die Rax zu verhindern. Dazu stehe ein Hilfeleistungsfahrzeug der Feuerwehr St. Valentin zur Verfügung, um eine Wasserwand errichten zu können. „Wir sind Teil dieser Verteidigungsfront“, so Peter Spanyar, Feuerwehr-Kommandant der Stadt St. Valentin. Er betont: „Es ist beeindruckend, mit welcher Schlagkraft an Material und vor allem Mannschaftsstärke die Feuerwehren großartige Hilfe bei der Waldbrandbekämpfung leisten!“ Aber es sei ein eigenartiges Gefühl, in der Verteidigungslinie zu warten und zu hoffen, dass der prognostizierte Starkwind nicht aufkomme. Die Mannschaften würden jedenfalls permanent ausgetauscht. [Stand: 29. Oktober 2021“


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