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Entsetzen bei Kollmitzberger Ordensfrau: Kampf gegen Umweltkatastrophe in Peru

Michaela Aichinger, 10.02.2022 11:43

KOLLMITZBERG/PERU. In Peru sind aktuell zahlreiche Helfer im Einsatz, um mit Rohöl verschmutzte Strände zu säubern - darunter auch die Mostviertler Ordensschwester Karina Beneder, die seit November in dem südamerikanischen Land als Missionarin wirkt. Mitte Jänner waren beim Entladen eines Tankers in einer Raffinerie des spanischen Ölkonzerns Repsol in Lima etwa 6.000 Barrel Öl ausgelaufen. Mittlerweile sind 21 Strände verschmutzt.

  1 / 3   Sr. Karina Beneder und ihre Mitstreiter kämpfen verzweifelt gegen die Umweltkatastrophe in Peru an. (Foto: Zotti)

„Wir haben ein Symbol gesetzt und Meeresstrand gereinigt - teilweise vom Petroleum nach der Umweltkatastrophe und ganz viel Müll“, berichtet die aus der Pfarre Kollmitzberg stammende Ordensfrau Sr. Karina Beneder. Der Franziskanerin zufolge seien sogar „insgesamt 11.000 Barrel Öl ins Meer geflossen (1.748.860,30 Liter Rohöl)“.

Bestürzung bei den Helfern

Der spanische Ölkonzern Repsol wird für die Katastrophe vom 15. Jänner verantwortlich gemacht. Schwester Karina, die in Österreich und Peru schon viele Sozial- und Umweltprojekte umgesetzt hat, sowie die kirchlichen Umweltaktivisten aus Lima sind bestürzt: „Diese Katastrophe wird vermutlich nie wieder gutzumachen sein, da sich das Öl tief im Sand absetzt und abgetragen wird. Wo die Ölkatastrophe am schlimmsten ist, sind Spezialisten am Werk“, berichtet Karina Beneder.


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