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AMSTETTEN. Die Stadtgemeinde hat einen Einsatz-Stab mit Experten der Stadtverwaltung ins Leben gerufen. Ziel ist, auf eine Aufnahme von Menschen aus der Ukraine bestmöglich vorbereitet zu sein. Aktuell werden etwaige Unterbringungsmöglichkeiten abgeklärt. Außerdem gibt es Austausch und Koordination mit verschiedensten Organisationen aus dem Bereich Flüchtlingshilfe oder Krisenmanagement. Als Zeichen der Solidarität wurde am Hauptplatz von allen Fraktionen eine Friedensfahne gehisst.

  1 / 2   Gemeinsam vor der Friedensfahne: Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder; Gemeinderat Christopher Hager; Gemeinderätin Regina Öllinger; Vizebürgermeister Markus Brandstetter; Bürgermeister Christian Haberhauer; Margareta Lampel mit zwei geflüchteten Familien aus der West-Ukraine, die sie bei sich aufgenommen hat; Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer; Pfarrer Peter Bösendorfer; Stadträtin Doris Koch, MSc.; Ortsvorsteher Manuel Scherscher; Gemeinderat Christian Schrammel; Vizebürgermeiser Mag. Gerhard Riegler (Foto: Stadtgemeinde Amstetten)

„Es ist erschütternd – wenn wir das ganze Leid und die Zerstörung sehen, dass über die Ukraine herangebrochen ist. Wir sehen wie Familien getrennt werden, wir sehen wie weinende Kinder an den Bahnhöfen und den Grenzen der Ukraine stehen, während ihre Väter zur Waffe greifen müssen, um ihr Land zu verteidigen. Wir haben geglaubt, diese Bilder wären heute in Europa undenkbar“, so Bürgermeister Christian Haberhauer.

„Nicht wegsehen“

„Es ist ganz wesentlich hier nicht wegzusehen, sondern wo es möglich ist Unterstützung anzubieten. Amstetten bietet sich als sicherer Ort für Familien aus der Ukraine an, die vor dem Leid und der Zerstörung fliehen“, so der Bürgermeister.

Einsatz-Stab

Als erster Schritt wurde seitens der Stadt ein Einsatzstab mit Experten der Stadtverwaltung ins Leben gerufen. „Wir wollen bestens auf eine mögliche Aufnahme von Ukrainern vorbereitet sein“, erklärt Haberhauer. Mögliche Unterbringungsmöglichkeiten werden aktuell abgeklärt. Seitens der Stadtgemeinde sucht man zudem den Austausch und die Koordination mit Organisationen, die im Bereich der Flüchtlingshilfe bzw. des Krisenmanagements ihre Expertise miteinbringen bzw. bereits selbst Hilfsaktionen gestartet haben.

Anfragen

Unter der eigens eingerichteten E-Mail-Adresse ukrainehilfe@amstetten.at können sich Amstettner mit ihren Anfragen hinwenden. Auf der Homepage der Stadtgemeinde befindet sich eine Übersicht von Hilfsorganisationen bzw. Hilfsangeboten: amstetten.at/aktuelles/ukrainehilfe.

Hilfe über Land NÖ

Auch seitens des Landes NÖ wird Unterstützung organisiert und koordiniert. „Hilfe muss effektiv sein und rasch wirken. Deshalb hat das Land NÖ eine Anlaufstelle eingerichtet, die Hilfsangebote für Unterkünfte, Geld- und Sachspenden koordiniert. Alle Infos findet man unter www.noehilft.at“, so Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer. „Ich möchte mich bei der Stadtgemeinde Amstetten, bei allen anderen Gemeinden und allen Initiativen bedanken, die Hilfsaktionen gestartet haben und bereit sind den Menschen einen sicheren Ort anzubieten.“


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