Amstettner Salesianer bitten um Hilfe für Ukraine
MOSTVIERTEL. In der Ukraine herrscht seit 24. Februar ein brutaler Krieg. „Dank des weltweiten Netzwerks der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco-Schwestern sind die Helfer vor Ort oder in Grenznähe“, heißt es aus der Salesianerpfarre Amstetten Herz Jesu.

„Die Salesianer Don Boscos kennen die lokalen Verhältnisse und Bedürfnisse, besitzen das Vertrauen der Bevölkerung und wissen, wo Unterstützung am nötigsten ist. Sie organisieren und begleiten die Verteilung von Hilfsgütern und können länderübergreifend handeln“, erzählt auch der aus Waidhofen/Ybbs stammende Provinzial der österreichischen Salesianer, Pater Siegi Kettner. Der Priester berichtet: „Sie stehen den Menschen zur Seite, spenden Trost und machen Mut in dieser Not.“
Don-Bosco-Familienhaus in Lemberg
Im Lemberger Don-Bosco-Familienhaus haben nach Angaben der Ordensgemeinschaft seit Kriegsbeginn zum Beispiel Tausende Flüchtlinge Unterkunft und Schutz gefunden. Viele blieben nur wenige Tage, um anschließend das Land zu verlassen. Viele Waisenkinder seien von dort aus in die Slowakei gebracht worden. „Die Türen sind für alle flüchtenden Menschen geöffnet“, betonen die Salesianer vor Ort.
Seit 1992 in der Ukraine im Einsatz
Die Salesianer Don Boscos sind seit 1992 in der Ukraine, vor dem Krieg umfassten ihr Aufgaben die Schul- und Berufsausbildung, Betreuung von Kinderheimen, Jugendzentren und Pfarren. Sie sind in vier Großstädten und an insgesamt neun Standorten vertreten, auch in der Hauptstadt Kiew.


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