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AMSTETTEN. In Preinsbach kamen bei der Klauser-Kapelle Gläubige aus fast allen Haushalten zur Maiandacht zusammen, die Salesianerpater Bernhard Maier leitete. Auch in weitere Mostvierler Gemeinden fanden Maiandachten statt.

Beim Kriegsopferbildstock (Foto: Wolfgang Zarl)
Beim Kriegsopferbildstock (Foto: Wolfgang Zarl)

Salesianerpater Bernhard Maier verwies in der Maiandacht in Preinsbach auf die Schönheiten des „Maibetens“ in der wunderbaren Natur und es sei ein Zeichen von gelebter Nachbarschaft. Im Zentrum der Andacht stand das Gebet um den Frieden. In der Klauser-Kapelle befindet sich eine Mariahilf-Statue - und auf die Gottesmutter Maria könnten wir vertrauen, so Pater Bernhard. Die Mariahilf-Tradition ist in der salesianischen Spiritualität fest verankert. Dass der Friede nicht selbstverständlich ist, zeigt der furchtbare Krieg in der Ukraine. Bei der Maiandacht war auch eine ukrainische Familie dabei, die jetzt in Preinsbach lebt.

Maibeten in Atzelsdorf

Ein schönes „Maibeten“ wurde auch im Ortsteil Atzelsdorf bei der Familie Radinger gefeiert, wo die Kapelle renoviert und von Pfarrer P. Hans Schwarzl gesegnet wurde. Die Kapelle wurde einst errichtet, weil die Grundeigentümer Bomben und Zweiten Weltkrieg überhaben haben.

Andacht beim Kriegsopfer-Bildstock

Eine weitere Maiandacht mit über 50 Teilnehmern wurde beim Kriegsopfer-Bildstock in Eisenreichdornach gefeiert, diese wurde von Jagdhornbläsern musikalisch umrahmt. Am 20. März 1945 kamen dort mindestens 34 weibliche Häftlinge des KZ-Außenlagers Amstetten bei einem alliierten Bombenangriff ums Leben. Auch in den Wochen danach erlag eine noch unbekannte Anzahl an Frauen ihren Verletzungen. Daher wurde auch dort für Frieden gebetet. Alle drei Ortsteile, Preinsbach und Atzelsdorf, gehören zur Salesianerpfarre Amstetten Herz Jesu.


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