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NÖ. Wie viel dürfen geflüchtete Ukrainer verdienen? Wo gibt es Deutschkurse? Sind Geflüchtete automatisch krankenversichert? Fragen wie diese stellen sich viele Geflüchtete genauso wie engagierte Helfer. Daher laden Caritas und Diakonie zu virtuellen Vernetzungstreffen in jedem Bezirk Niederösterreichs, um zu informieren und Freiwillige untereinander zu vernetzen.

Ukrainehilfe (Foto: candy1812/stock.adobe.com)
Ukrainehilfe (Foto: candy1812/stock.adobe.com)

Rund 10.000 geflüchtete Menschen aus der Ukraine befinden sich derzeit in ganz Niederösterreich. Sie sind in den vergangenen Wochen vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen und versuchen nun, sich in Österreich zurecht zu finden. Der Großteil von ihnen ist in privaten Unterkünften untergebracht.

Lokale Initiativen

In zahlreichen Gemeinden Niederösterreichs gibt es lokale Initiativen beziehungsweise engagierte Freiwillige, die die geflüchteten Menschen aus der Ukraine begleiten. „Von der Aufnahme im Ort, der Erklärung von lokalen Gepflogenheiten, den wichtigsten Ansprechpersonen und offiziellen Stellen, dem Lernen der deutschen Sprache bis zur gemeinsamen Freizeitgestaltung reicht das Engagement vieler Freiwilliger“, weiß Caritas-Generalsekretär Christoph Riedl.

Bedarf nach Vernetzung und Austausch

„Wir haben in zahlreichen Rückmeldungen den Bedarf nach Vernetzung und dem einfachen Austausch von Informationen wahrgenommen. Ich bin daher sehr froh, dass wir nun, in Zusammenarbeit mit dem Land NÖ und der Diakonie, diese Vernetzungstreffen anbieten können“, so Riedl.

Experten stehen Rede und Antwort

Alle Freiwilligen im Rahmen der Ukrainehilfe in NÖ werden daher zu virtuellen Vernetzungstreffen eingeladen. Experten aus dem Flüchtlingsbereich, Ansprechpartner von AMS, Österreichischem Integrationsfonds, mobiler Flüchtlingsbetreuung, Wohnungsdrehscheibe und anderen wichtigen Trägern im Bereich der Flüchtlingshilfe geben Antworten auf Fragen und präsentieren wichtige Informationen. Das Projekt wird durch das Land Niederösterreich gefördert und unterstützt. Die Treffen finden bezirksweise statt, sind kostenlos und werden über die Plattform „Zoom“ abgewickelt.

Alle Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte unter www.vernetzungstreffen.at.


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