Amstettner Feuerwehren setzen Schwerpunkt auf Schutz von Kulturgütern
AMSTETTEN. Wie kann man den Brandschutz bei historischen Baudenkmälern der Region verbessern? Diese Frage haben sich die Amstettner Feuerwehren gestellt und ein neues Handbuch erarbeitet.

„Die Bilder des verheerenden Brandes von Notre Dame in Paris gingen 2019 um die Welt. Auch in Amstetten gibt es zahlreiche geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten. Diese Bauwerke und die Kulturgüter, die sie beherbergen, sind Zeugen unserer langjährigen Geschichte und müssen auch für die nächsten Generationen erhalten bleiben“, betont Abschnittsfeuerwehrkommandant Stefan Schaub.
St. Agatha-Handbuch als Beispiel für weitere Kulturgüter
„Wir haben uns daher Gedanken darüber gemacht, wie man den Brandschutz bei historischen Baudenkmälern verbessern kann und wie die Kulturgüter im Brandfall besser geschützt werden können“, ergänzt Schaub. Als Fallbeispiel habe man die St. Agatha-Kirche in Eisenreichdornach, die aus dem 9. Jahrhundert stammt, genauer unter die Lupe genommen, und ein Handbuch für den Feuerwehreinsatz erarbeitet. Dieses Beispiel soll als Vorbild für alle anderen Kulturgüter der Region wie Kirchen, Schlösser, Museen und dergleichen dienen.
Zusammenarbeit mit Erhalter
Abschnittsfeuerwehrkommandant Schaubs Wunsch: „Idealerweise erarbeitet der Erhalter unserer Kulturgüter gemeinsam mit Fachkräften ein solches Handbuch und stellt es uns Feuerwehren für den Einsatz zur Verfügung.“


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