Volkshilfe übergibt 1.500. Notruftelefon an Amstettnerin
AMSTETTEN. Mit dem Drücken auf den Knopf auf der Notrufuhr können alleinlebende Menschen im Notfall Hilfe herbeirufen. Derzeit nehmen über 1.500 Niederösterreicher dieses Service in Anspruch, viele von ihnen kostenlos. Seit Kurzem freut sich auch eine Amstettnerin über ein kostenfreies Notruftelefon.

„Das Land Niederösterreich stellt ein Kontingent für kostenfreie Notruftelefone zur Verfügung“, erklärt die Vorsitzende der Volkshilfe Stadt Amstetten Gesundheits-Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ), „deshalb freut es mich besonders, dass wir das 1500. Notruftelefon in Niederösterreich an eine Amstettnerin übergeben können. Sie erfüllt die Voraussetzung für eine Kostenbefreiung.“
Sicherheit auf Knopfdruck
Das Notruftelefon bietet alleinstehenden und älteren Menschen Sicherheit auf Knopfdruck. Bei einem Sturz oder Schwindel genügt es auf den Knopf am Armband zu drücken. „Ohne Zeitverzögerung erreicht der Hilferuf die Mitarbeiter der Volkshilfe-Notrufzentrale“, informiert der Präsident der Volkshilfe NÖ, Ewald Sacher, „diese arbeiten rund um die Uhr.“
„Nicht wasserscheu“
Meldet sich über die vor Ort installierte Freisprecheinrichtung niemand, werden sofort Menschen des Vertrauens, wie Familienangehörige oder Nachbarn verständigt. Ist keiner in der Nähe, der helfen kann, wird unverzüglich die Rettung gerufen. „Gerade für jene, die allein leben oder im Alltag nicht mobil sind, ist dies wichtig“, betont Geschäftsführer Gregor Tomschizek, „ im Gegensatz zu den meisten Handys oder vielen anderen Notrufuhren ist unser System auch nicht ‚wasserscheu‘ und funktioniert z.B. in der Dusche“.
Kosten & Co.
Ein Notruftelefon wird innerhalb von 48 Stunden zuhause angeschlossen. Die Handhabung des Telefons ist einfach. Die Kosten betragen 30,64 Euro pro Monat für ein Notruftelefon mit Festnetzanschluss und 34,96 Euro pro Monat für ein Notruftelefon mit SIM-Karte. Es fallen einmalige Anschlussgebühren an. Ansonsten entstehen keine weiteren Kosten z.B. für Wartung, Service. Unter bestimmten Voraussetzungen besteht in Niederösterreich die Möglichkeit der Kostenbefreiung.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden