AMSTETTEN. Das Projekt „StoP – Stadt ohne Partnergewalt“ ist eine Initiative gegen häusliche Gewalt an Frauen und wird seit 2021 in Amstetten umgesetzt. Parkbänke, die übers Jahr an verschiedenen Standorten aufgestellt werden, sollen auf das Thema aufmerksam machen.

„StoP ist ein Gewaltpräventions- und Nachbarschaftsprojekt, das das Bewusstsein für Partnergewalt in der Gesellschaft schärfen soll und die Nachbarschaft ermutigt, Zivilcourage gegen Partnergewalt auszuüben“, erklärt Magdalena Weilguny.
Das StoP-Projekt bindet die Gesellschaft in den Opferschutz mit ein.
„Was sagen, was tun“
„Was sagen, was tun“ ist das Motto von StoP. Ursula Kromoser-Schrammel betont: „Frauen berichten uns immer wieder, dass ihre Nachbarn von der häuslichen Gewalt gewusst, aber trotzdem nicht reagiert oder geholfen haben. StoP setzt hier an.“
Zwei Parkbänke gestaltet
Im vergangenen Jahr wurden mit Jugendlichen vom Jugendzentrum Atoll und JLW-Streetwork Amstetten zwei StoP-Parkbänke gestaltet, die von der Stadtgemeinde zur Verfügung gestellt wurden. Die Bänke setzen mit der Aufschrift „Hier ist kein Platz für Gewalt an Mädchen und Frauen“ ein Zeichen gegen Gewalt und sollen dazu aufrufen, bei Gewalt an Frauen nicht wegzusehen.
Damit möglichst viele Menschen die Bänke sehen, werden sie in den nächsten Monaten herumwandern. Das StoP-Team wird an jedem Standort einmal vor Ort sein und für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen. Nähere Infos findet man direkt bei den Bänken.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden