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HAUSMENING. Die 16-jährige Sandra Irxenmayer ist ein wahres Minigolf-Talent. Das hat sie schon bei zahlreichen Bewerben erfolgreich unter Beweis gestellt. Ihr sportliches Zuhause ist der Minigolfclub Askö Ybbstal in Hausmening. Tips-Redakteurin Michaela Aichinger hat die junge Sportlerin auf der Vereins-Anlage besucht.

Äußerst erfolgreich im Minigolf: die 16-jährige Sandra Irxenmayer (Foto: mai)
  1 / 5   Äußerst erfolgreich im Minigolf: die 16-jährige Sandra Irxenmayer (Foto: mai)

Drei Mal Vizestaatsmeisterin, sechs Mal Staatsmeisterin, Bronze bei der Weltmeisterschaft und und und ... Sandra Irxenmayer kann zweifelsohne als Minigolf-Medaillenjägerin bezeichnet werden. Schon von klein auf verbrachte die Mostviertlerin viele Stunden auf der Anlage des Minigolfclubs Askö Ybbstal in Hausmening.

Präsidentin des Vereins ist Irxenmayers Großmutter Elfriede Andrasch, die 1980 gemeinsam mit zwei weiteren Frauen Minigolf nach Amstetten gebracht hat. Schon Andraschs Mutter spielte Minigolf und auch Tochter Michaela Irxenmayer, die Mutter von Sandra, ist erfolgreiche Minigolferin.

Schon als Kleinkind begeistert

„Sandra hatte schon im Alter von drei Jahren den Minigolfschläger in der Hand. Sie hat viel geübt und mittrainiert. Mit sechs Jahren hat sie bereits am Publikumsturnier teilgenommen. Sie war auch bei vielen Bewerben, an denen ich teilgenommen habe, mit von der Partie“, erinnert sich Michaela Irxenmayer.

Durch die Teilnahme an den vielen Turnieren ist Sandra Irxenmayer in ganz Österreich und bei Europa- sowie Weltmeisterschaften auch im Ausland unterwegs. „Das macht mir echt Spaß. Ich sammle bei den Turnieren viele neue Erfahrungen und lerne neue Leute kennen. Minigolf ermöglicht mir, konkrete Ziele zu verfolgen und zu erreichen. Ich kann mit der ganzen Familie spielen. Wir haben ein gutes Mannschaftsgefüge und motivieren uns gegenseitig – das ist toll!“, beschreibt Irxenmayer ihre Faszination für diese Sportart.

Und ja: Natürlich ist Minigolf Sport, auch wenn das manche Leute in Frage stellen. Irxenmayers Großvater Friedrich Andrasch zu diesem Irrtum: „Jeden, der glaubt, Minigolf sei kein Sport, lade ich herzlich zu unserer Anlage mit 18 Bahnen ein. Dann drehen wir mal eine Runde. Am Ende wird er anderer Meinung sein!“

Voraussetzungen, um erfolgreich Minigolf zu spielen, sind gute Konzentration und viel Ruhe. „Man glaubt nicht, wie kräfteraubend diese Sportart sein kann – körperlich, aber besonders auch mental. Minigolf spielt sich im Kopf ab“, erklärt Sandra Irxenmayer.

Rund 1.200 Minigolfbälle

Zu Hause hat sie gemeinsam mit ihren Eltern rund 1.200 Minigolfbälle. Denn es ist absolut nicht egal, welchen Ball man bei welcher Bahn verwendet. „Hier spielen die Temperatur und die Konsistenz der Bälle eine bedeutende Rolle. Man muss herausfinden, bei welcher Witterung welcher Ball verwendet werden soll. Und dann kommt es natürlich auch noch auf die perfekte Linie an“, beschreibt Irxenmayer die „Zutaten“ für ein erfolgreiches Minigolfspiel.

Sie selbst trainiert vor Bewerben ausdauernd und mit großer Konzentration. Ihr Ziel ist es, bei den Landes- und Staatsmeisterschaften Gold zu erreichen und auch bei WM und EM Plätze zu erzielen.

Mitschüler fiebern mit

Unterstützung erfährt Irxenmayer auch von ihren Mitschülerinnen aus der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik in Amstetten. „Sie wissen immer, wann wieder ein Turnier ansteht und freuen sich für mich, wenn ich Erfolge erziele“, so Irxenmayer.

Am 15. August trägt der Minigolfclub Askö Ybbstal übrigens selbst einen Bewerb aus: die Stadtmeisterschaften. „Fast jeder hat schon Minigolf probiert, warum also nicht ein Turnier spielen? Es herrschen für alle die gleichen Voraussetzungen. Profis dürfen nicht teilnehmen. Weitere Infos gibt es unter Tel. 0664 9945224“, lädt Vereinspräsidentin Elfriede Andrasch ein.


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