Jungfeuerwehren zeigten bei Bundesbewerb ihr Können
MOSTVIERTEL. Gleich zwei Jugendfeuerwehren aus dem Bezirk Amstetten konnten sich für den 24. Bundesfeuerwehrjugendleistungsbewerb in Lienz (Osttirol) qualifizieren. Euratsfeld-Aigen belegte den 16. Platz. Mit dabei war auch Kürnberg.

Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber zeigt sich über das gute Abschneiden der Feuerwehrjugend Euratsfeld-Aigen sowie Kürnberg stolz: „Das ist toll. Das ist großartig. Das stimmt positiv für die Zukunft! Es war auch ein großer Erfolg, dass sich mit Kürnberg eine zweite Gruppe aus dem Bezirk Amstetten qualifizieren konnte. Das bedarf viel Übung und einer umfangreichen Jugendarbeit rund um das ganze Jahr.“
Betreuerteam
Erich Hinterbichler (Kürnberg) und Michael Katzengruber, Lisa Schwarz sowie das gesamte Betreuerteam (Euratsfeld) hatten die beiden Gruppen auf den Bewerb vorbereitet. Aus Euratsfeld kam ein eigener Fanclub mit, der die 10- bis 15-Jährigen stimmgewaltig unterstützt und für eine gute Atmosphäre gesorgt hat.
Rund 600 Bewerber
Rund 600 Bewerber der besten Feuerwehrjugendgruppen aus ganz Österreich haben sich beim Bundesfeuerwehrjugendleistungsbewerb gemessen. Dabei erfolgte auch die Qualifikation für die nächsten internationalen Jugendbewerbe im Jahr 2024 in Trentino/Italien. Neben dem sportlichen Aspekt stehen Teamgeist und Freundschaft an oberster Stelle dieses Zusammentreffens.
Derzeit gibt es in den neun Bundesländern Österreichs über 33.000 Feuerwehrjugendliche. Damit gehört die Feuerwehrjugend zu den größten Jugendorganisationen in Österreich. Die Anzahl an Mädchen, die bei der Feuerwehrjugend mitmachen, wächst jedes Jahr. Aktuell ist etwa ein Fünftel aller Feuerwehrjugendlichen weiblich
Hintergrund-Infos zum Feuerwehrjugendbewerb
Die Feuerwehrhindernisübung und der 400 Meter-Staffellauf mit Hindernissen sind die zu bewältigenden Herausforderungen. Bei der Hindernisübung gilt es für die neunköpfige Bewerbsgruppe, fehlerfrei, so schnell wie möglich mit einer Schlauchleitung einen Wassergraben und eine Hürde zu überspringen, durch einen Tunnel zu kriechen, über einen Balken zu balancieren, mit der Kübelspritze ein Ziel zu treffen und abschließend diverse Knoten richtig zu knüpfen beziehungweise Ausrüstungsgeräte richtig zuzuordnen.
Beim Staffellauf müssen die Gruppenmitglieder ein Strahlrohr weitergeben und dazwischen eine Leiterwand überklettern, einen zusammengerollten Schlauch korrekt ablegen, unter einem Lattengestell durchlaufen, eine Hürde überwinden, einen Feuerlöscher korrekt abstellen und schlussendlich das übergebene Strahlrohr mit einer Löschleitung zusammenkuppeln.


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