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BEZIRK AMSTETTEN. Das Projekt „Mission Most“ startete heuer zum siebten Mal. Von Ennsbach über St. Georgen an der Leys und Randegg bis hin zu Euratsfeld – aus dem gesamten Mostviertel haben sich Teilnehmer zur diesjährigen „Mission Most“ angemeldet, um das Handwerk der Mostproduktion zu erlernen und den eigenen Most herzustellen.

Die Mission Most findet heuer zum 7. Mal statt. 22 Landjugendmitglieder aus dem gesamten Mostviertel nehmen teil. Besonders stark vertreten ist heuer die Landjugend Euratsfeld. (Foto: Moststraße)

Die Landjugend Mostviertel unter der Leitung von Viertelsreferentin Cornelia Müller organisiert heuer gemeinsam mit der Leader-Region Tourismusverband Moststraße und der Landwirtschaftlichen Fachschule Gießhübl die „Mission Most“.

Das Projekt soll Jugendlichen in Theorie und Praxis vermitteln, wie Mostproduzieren funktioniert. Bei sämtlichen Arbeitsschritten werden die Jugendlichen dabei begleitet. Sie sind, begonnen vom Klauben, Waschen und Pressen des Obstes bis hin zum Schönen, Gären, Umziehen und Filtern des Mostes, über mehrere Monate hinweg mit dem eigenen Most am Werken.

Zudem führen sie alle Arbeitsschritte, wie auch das Abfüllen und Etikettieren der Flaschen, ganz nach dem Motto „learning by doing“, selbst durch.

Theorie-Abende

Neben der gelebten Praxis finden auch Theorie-Abende statt. So gibt Geschäftsführerin der Moststraße Maria Ettlinger den Jugendlichen Einblicke in die Vermarktung von regionalen Produkten. Zudem bringt Andreas Ennser, Geschäftsführer des Obstbauverbands und Obstbauberater der Niederösterreichischen Landwirtschaftskammer, sein Fachwissen zur Sensorik ein.

Die Landwirtschaftliche Fachschule Gießhübl begleitet die Teilnehmer unter Anleitung von Johann Steiner im Bereich der Produktion selbst. Bei einer Exkursion zu einem ausgewählten Mostbaron-Betrieb erlangen die Teilnehmer zudem praktische Einblicke in bereits etablierte Mostproduzenten aus der Region.


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