Stationsbrand im Landesklinikum simuliert
WAIDHOFEN/YBBS. Zu Übungszwecken galt es zuletzt einen simulierten Stationsbrand in Folge eines gedachten Hubschrauberabsturzes mit Gebäudebeschädigung im LK Waidhofen/Ybbs zu bewältigen. Für die Übung waren von der örtlichen FF Waidhofen/Ybbs und dem internen Klinikpersonal gesamt 75 Personen im Einsatz.

Im Zuge der Übung ertönte – wie im Ernstfall – plötzlich ein lautes Signal der Brandmeldeanlage im Landesklinikum Waidhofen/Ybbs. Ein Hubschrauber dürfte beim Landeanflug auf die Hubschrauberplattform gestürzt sein und entfachte im Bereich der Bettenstation vier ein Feuer. Schnell eilte die hausinterne Brandschutzgruppe zusammen und versuchte ein erstes Bild über das Brandgeschehen zu erlangen. Das Pflegepersonal begann in der Zwischenzeit die ersten Patienten (Statisten) mittels Evakuierungstüchern aus dem vom vermeintlichen Brand betroffenen und verrauchten Bereich zu retten.
Gute Zusammenarbeit zwischen Klinikum und Feuerwehr
Nach etwa fünf Minuten war bereits die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Waidhofen/Ybbs vor Ort. Die Brandschutzgruppe übergab der Feuerwehr die ersten wichtigen Informationen und leitete sie zum Brandgeschehen. „Unsere Mitglieder der Brandschutzgruppe des LK Waidhofen/Ybbs sind brandschutztechnisch ausgebildet und dazu noch Experten des Hauses, sie unterstützen die Feuerwehr durch wichtige hausspezifische Informationen und führen die Einsatztruppen über kurze Wege zum Brandort“, erklärt der Kaufmännische Direktor Martin Kaiser. „Dies unterstützt ein schnelles und effektives Handeln der Feuerwehr“, drückt Feuerwehrkommandant Michael Höritzauer in der Nachbesprechung die Wichtigkeit der guten Zusammenarbeit zwischen Klinikum und Feuerwehr aus.
Verbesserungspotenzial erkennen
„Eine derartige Großübung ist eine hervorragende Gelegenheit, notwendige Abläufe gemeinsam zu trainieren sowie gegebenenfalls Verbesserungspotenzial zu erkennen und im klinikinternen Brandschutzkonzept einzuarbeiten“, weist Direktor Kaiser auf die Bedeutsamkeit der jährlichen Brand- und Evakuierungsübungen hin. „Herzlichen Dank allen Beteiligten für die Organisation, das Mitwirken und die wertvollen Rückmeldungen“, so Kaiser weiter.


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