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SEITENSTETTEN. Gerade noch rechtzeitig vor Weihnacht ist das Buch „Rhythm aid“ von Walter Sitz erhältlich, das sich an alle Musikinteressierten richtet – egal ob Anfänger, Hobbymusiker oder Professionist.

Leidenschaftlicher Musiker und nun auch Buchautor: Walter Sitz (Foto: Uschi Wolf)
Leidenschaftlicher Musiker und nun auch Buchautor: Walter Sitz (Foto: Uschi Wolf)

Den Autor kennen viele als Mitglieder der Quetschwork Family. Wenige aber wissen, dass Walter Sitz Drummer für große Bands, wie zum Beispiel „The Syndicate“ (vormals „Joe Zawinul Syndicate“), war und heute auch als Musiklehrer tätig ist. Insbesondere aber als Produzent und Komponist hat er sich intensiv mit Rhythmus beschäftigt.

Nicht vom Himmel gefallen, trotz Cloud

„Ich habe Rhythmus nicht mit der Muttermilch aufgesogen und musste einen Weg finden, meine Rhythmus-Fähigkeiten zu entwickeln. Die Erkenntnisse meiner bisherigen Reise haben zu der heutigen Überzeugung geführt, dass jeder Mensch – egal woher er kommt und wann seine musikalische Reise begonnen hat – die Fähigkeit besitzt, die komplexesten Rhythmen spüren und in weiterer Folge spielen zu lernen. Der entscheidende Punkt ist nur, wie“, so der Neo-Autor. Von 2013 bis 2020 entwickelte Walter Sitz daher die Lernmethode „Rhythm Aid“. Sie ist diejenige, die ihn selbst in seiner Rhythmus-Stabilität auf ein völlig neues Niveau brachte. Sein Wissen hat er nun zusammengefasst in einem Buch. 

Wie Buch und Cloud funktionieren

Im Buch wird man Schritt für Schritt in die Rhythm-aid-Methode eingeführt. Über 240 Übungsbeispiele veranschaulichen die jeweiligen Themen. Via QR-Codes kann man sich in Sekundenschnelle zur entsprechenden Übung in der Cloud katapultieren. In der Cloud wählt man sein Instrument und schon landet man in der dafür passenden Tonart beziehungsweise Notenansicht. Die neuartige Visualisierung von Rhythmus ermöglicht intuitives Üben in je drei Geschwindigkeitsgraden. Buch und Cloud sind über https://rhythm-aid.com/ um 49 Euro erhältlich.

Für wen es sich eignet

Von A wie Akkordeon bis X wie Xylophon eignet sich diese Methode für ziemliche jedes Instrument, Gesang inklusive. „Ein geeigneter Zeitpunkt, die Rhythm Aid-Methode zu lernen, kann zum Beispiel sein, dass du als Musikschüler immer wieder mit Triolen kämpfst, weil sie ganz einfach nicht in den ,gewohnten' Takt passen wollen. Ein anderer könnte sein, dass du als Lehrer für so manch rhythmisch schwachen Schüler am vermeintlichen Ende der Fahnenstange angekommen bist“, ist Walter Sitz überzeugt. “Es ist aber auch selbst dann hilfreich, diese Methode anzuwenden, wenn du seit 30 Jahren als Professionist auf der Bühne stehst, es aber dennoch immer wieder eine Herausforderung darstellt, die eine oder andere Subdivision genau zu spielen.“


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