Gesundheitsförderung: Streetwork Amstetten macht Jugendliche fit für die Zukunft
AMSTETTEN. Seit 2008 ist Streetwork Amstetten (JLW - Jugend und Lebenswelt) eine bedeutende Anlaufstelle für Jugendliche aus der Region. Nun darf sich das Team über das Bundes-Zertifikat „Gesundheitskompetente Offene Jugendarbeit“ in Gold freuen.
Im Rahmen eines mehrjährigen Projekts hat das bundesweite Netzwerk Offene Jugendarbeit (bOJA) gemeinsam mit ausgewählten Einrichtungen der Offenen Jugendarbeitund der Jugendinfos neun Kriterien für die organisationale Gesundheitskompetenz im Setting außerschulischer Jugendarbeit entwickelt.
Die Kriterien beziehen sich auf die Angebote, die Beschäftigten, die Vernetzung und die Organisationsstruktur der Einrichtungen und berücksichtigen auch Klimagerechtigkeit als wichtigen Faktor im Rahmen der Gesundheitskompetenten Jugendarbeit.
Auszeichnung seit 2018
Seit 2018 können sich Jugendzentren und Einrichtungen der Mobilen Jugendarbeit von bOJA zum „Gesundheitskompetenten Jugendzentrum“ oder zur „Gesundheitskompetenten Mobilen Jugendarbeit“ auszeichnen lassen.
Der Auszeichnungsprozess inklusive einem Audit dauert zwischen drei Monaten und einem halben Jahr. Auszeichnungen können auf Bronze, Silber oder Gold erfolgen. Die Einrichtungen führen eine umfangreiche Selbstbewertung durch, nehmen an Fortbildungen teil und stellen sich einem Auditverfahren, in dem ihre Gesundheitskompetenz vor Ort in der Einrichtung extern überprüft wird.
Die jeweilige Kommune spielt im Rahmen des Auszeichnungsprozederes eine wesentliche Rolle als Mitunterstützer und Förderer der Gesundheitskompetenten Einrichtung. Die Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK) ist ein wichtiger strategischer Partner in der Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der Gesundheitskompetenten Offenen Jugendarbeit.
„Gesundheitsförderung ist die Zukunft der Jugendarbeit“
JLW-Geschäftsführer Bernhard Zima erklärt, wie wichtig die Ausrichtung zur Gesundheitsförderung für die Einrichtungen von Jugend und Lebenswelt ist: „Bei allen unseren Tätigkeiten stehen immer gesunde Pfade für die Zukunft im Fokus, egal welches Thema oder welches Angebot. Ob das junge Einzelpersonen betrifft oder Gemeindestrukturen und Verantwortliche aller Art, wir begreifen das als zentrale Querschnittsmaterie, die überall mitbedacht gehört. Gesundheitsförderung ist schlicht die Zukunft der Jugendarbeit.“


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