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AMSTETTEN. Von Aschermittwoch, 14. Februar, bis Karsamstag, 30. März, ist in der Kulturkirche St. Marien das Fastentuch vom Astrofotografen Rochus Hess zu besichtigen.

  1 / 3   Das Fastentuch ist bis zum Karsamstag in der Kulturkirche St. Marien zu bestaunen. (Foto: Friedrich Kriener)

In der Kulturkirche St. Marien lädt das neue großformatige Fastentuch „planetarischer Nebel StrDr 1“ vom Salzburger Astrofotografen Rochus Hess zum Verweilen ein, um sich bewusst zu machen, auf welch kleinem, vergänglichen Planeten Erde der Mensch leben darf. Der planetarischer Nebel StrDr1 ist die weltweit erste Aufnahme der sichtbaren Vergänglichkeit eines Sternes. Nach der erfolgreichen Astro-Ausstellung im Herbst mit über 3.000 Besuchern ist dies ein weiterer Meilenstein, der in der Kulturkirche St. Marien zu bestaunen ist. Die gesamte Pfarre ist sehr stolz, das dieses Motiv, welches Rochus Hess erstmalig für Menschen sichtbar gemacht hat, in diesem großen Format (9 x 2,5 m) gezeigt werden darf. Nach über 16 Stunden fotografischer Belichtungszeit wurde im Jahre 2020 erstmals dieser planetarische Nebel sichtbar, welcher 9.200 Lichtjahre von unserer Erde entfernt ist.

Symbol der Vergänglichkeit

Es sind alle eingeladen, sich Zeit zu nehmen und in die Tiefe des Universums im Fastentuch von St. Marien zu blicken. Begleitet wird dies mit umfangreichen Informationen im Kirchenraum zum Thema planetarischer Nebel. Pfarrer Peter Bösendorfer dazu: „Es ist eine Auszeichnung für unsere Kirche, das wir dieses Fastentuch zeigen dürfen. Danke an Rochus Hess, an das Museum der Natur in Salzburg, die uns dieses Motiv zur Verfügung gestellt haben. Der planetarische Nebel ist so passend als Symbol der Vergänglichkeit, zwar in sehr langen Zeitdimensionen, aber wir Menschen sollen das Leben auf unseren Erde wertschätzen und mit der Ressourcen sorgfältig umgehen, denn auch das Universum ist vergänglich, ein Spiegelbild des Lebens.“

 

14. Februar bis 30. März 2024

Kulturkirche St. Marien (Allersdorf)

Zeit: täglich von 9 bis 19 Uhr


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