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AMSTETTEN. Die Opferschutzgruppe des Landesklinikums Amstetten setzt sich aktiv für Betroffene von Gewalt, Missbrauch und anderen traumatischen Ereignissen ein. Zum Erfahrungsaustausch und um die Wirksamkeit der Opferschutzmaßnahmen gemeinsam zu überprüfen, gibt es regelmäßige Treffen.

(V. l.) DGKP Helmut Mayrhofer, OÄ Andrea Dorn, OÄ Brigitte Lechner, DGKP Brigitte Pfligl, Sozialarbeiterin Maria Bichl, DKGP Gerlinde Halbartschlager, Klinische Psychologin Silke Maximoff (Foto: LK Amstetten)

Die Statistik zeigt: Jede fünfte Frau ist mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt ausgesetzt. Die Dunkelziffer ist wohl höher und die Gewalt an Männern weiterhin ein großes Tabu.

„Das Gesundheitswesen, insbesondere Ambulanzen in Krankenhäusern, sind für über zwei Drittel der betroffenen Menschen die erste Anlaufstelle. Unser Personal aus den verschiedenen Berufsgruppen ist fachlich geschult und sensibilisiert, um genau hinzuschauen, nachzufragen und Betroffenen die Möglichkeit zu geben, sich einem sicheren Umfeld anzuvertrauen“, betont die Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin Brigitte Pfligl.

Multidisziplinäres Team

Die Opferschutzgruppe des Landesklinikum Amstetten besteht aus einem multidisziplinären Team von Ärzten, Diplomiertem Pflegepersonal, Sozialarbeitern und Psychologen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, Betroffenen in schwierigen Situationen zur Seite zu stehen.

Die notwendigen Schritte reichen neben der medizinischen Versorgung und psychosozialen Betreuung von einer Anzeige bei der Polizei über eine lösungsorientierte Beratung bis hin zur Kontaktaufnahme externer Stellen - immer in enger Abstimmung mit den Betroffenen.

Das Treffen der Opferschutzgruppe bietet eine Plattform für den Austausch von Erkenntnissen und Erfahrungen aus der täglichen Arbeit sowie die Diskussion über neue Herausforderungen und Lösungsansätze.


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