Amstettner Pater Bernhard Maier Ehrengast bei Olympia-Empfang
AMSTETTEN/WIEN. Jene Athleten, die erfolgreich an den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris teilgenommen hatten, wurden in der Wiener Hofburg feierlich empfangen. Mit dabei war auch der langjährige Olympia Seelsorger Pater Bernhard Maier, der aktuell in der Amstettner Salesianerpfarre Herz Jesu wirkt.

Maier zeigte sich begeistert von den „sympathischen Sportlern“. Viele Athleten und Sportfunktionäre kenne er noch aus seiner aktiven Zeit. Mit anderen sei er schnell ins Gespräch gekommen. Bei zahllosen Predigten zeigte Pater Bernhard Maier bereits seinen Sportsgeist und baute Erinnerungen ein.
Der habilitierte Sportethiker fieberte mit den Sportlern mit: „Ich weiß, welche Leistungen und Opfer diese Athleten für ihre Erfolge bringen!“
Olympia-Kaplan
Pater Maier ist vielen als früherer „Olympia-Kaplan“ bekannt. Der Salesianerpriester hatte von 1984 bis 2012 die österreichischen Mannschaften zu 16. Olympischen Sommer- und Winterspielen, zu verschiedenen Weltmeisterschaften und zu sieben „Paralympics“ begleitet.
Für seinen Einsatz wurde Maier in der Öffentlichkeit mit dem Ehrentitel „Olympia-Kaplan“ bedacht.
Lebenslauf
Bernhard Maier wurde 1950 in Göppingen (Deutschland) geboren. Als Zehnjähriger wurde er Schüler der Salesianer Don Boscos in Unterwaltersdorf, wo er als Direktor arbeitete. 1967 trat Maier in den Orden ein; in den 1970er-Jahren studierte er Theologie und Sportwissenschaft an der Uni Wien und war in der Folge im Überschneidungsbereich dieser beiden Fächer nicht nur seelsorgerisch, sondern auch als Wissenschaftler erfolgreich: 1995 promovierte Maier zum Dr. phil., 2006 habilitierte er im Fach Sportethik am Wiener Zentrum für Sportwissenschaft.


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